In Pfreimd und in Trausnitz können sich die Bürger sicher fühlen. Das zeigte sich beim sogenannten Sicherheitsgespräch, bei dem die Polizei jährlich die Bürgermeister über die Straftaten und die Verkehrsunfallstatistik in ihren Gemeinden informiert.
Zu dem Informationsgespräch für das Jahr 2023 hatte die Leiterin der Nabburger Polizeiinspektion, Sabine Roidl, auch ihre Stellvertreterin Marion Zenger und Markus Bruckmeier mit ins Pfreimder Rathaus gebracht. Aufmerksame Zuhörer waren der Pfreimder Bürgermeister Richard Tischler sowie der amtierende Trausnitzer Bürgermeister Josef Prechtl.
Bei den Straftaten in Pfreimd kann die Polizei laut einer Mitteilung aus dem Rathaus auf eine sehr hohe Aufklärungsquote von 81 Prozent verweisen. Von 154 begangenen Vergehen konnten 125 aufgeklärt werden. Schwerpunkte in diesem Bereich waren laut Zenger Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (22), Straßenkriminalität (16) und Diebstähle (16).
In Trausnitz wurden 2023 insgesamt acht Straftaten angezeigt, wovon vier Taten geklärt werden konnten. Besondere Kriminalitätsschwerpunkte gibt es im Bereich Trausnitz nicht, wenngleich auch in einem sehr ländlichen Gebiet festzustellen ist, dass die Opfer von Cybercrime also Taten in Zusammenhang mit dem Internet zunehmen.
Bei den Verkehrsunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Nabburg gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von 976 auf 1033. Maßgeblichen Anteil daran haben die Wildunfälle mit 45,9 Prozent. Im Gemeindegebiet von Pfreimd wurden 2023 insgesamt 108 Verkehrsunfälle registriert, in Trausnitz 21.
Neben den Wildunfällen passierten die meisten Unfälle durch Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren sowie wegen zu geringem Abstand. Deutlich zu Buche schlagen auch die sogenannten „Parkplatzrempler“. Bei den Unfällen im Stadtgebiet von Pfreimd wurden 18 Personen leicht verletzt, bei den Unfällen in Trausnitz niemand.













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