Warum die Lourdeskapelle um das Jahr 1875 errichtet worden ist, kann Karl Bronold heute nicht mehr nachvollziehen. Doch schon immer wurde die Kapelle von seiner Familie mit Blumen geschmückt und in Ordnung gehalten. Daran hat sich auch bis heutigen Tag nichts geändert. Besonders Ehefrau Franziska hat das kleine Gotteshaus ins Herz geschlossen. Nun wurde erneut saniert.
Beim Ausbau der Kreisstraße im Jahre 1967 stand die Kapelle plötzlich im Weg und musste entweder versetzt oder abgerissen werden. Für die Familie Bronold stand ein Abbruch überhaupt nicht zur Debatte. Kurz entschlossen fand das kleine Gotteshaus einige Meter weiter am Waldrand einen neuen Standort. Seither sind schon wieder 50 Jahre vergangen und der Zahn der Zeit hat an der Substanz schwere Schäden verursacht. Wieder ging die Familie Bronold an die Arbeit und sanierte das Gebäude von Grund auf.
Unterstützt wurden sie dabei von dem Maurer Mathias Zenger und dem Kirchenmaler Ernst Zimmerer. Beiden ist es mit Unterstützung der Familie Bronold gelungen, das baufällige Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Über das gelungene Werk freute sich ganz besonders Pfarrer Hans Spitzhirn, zu dessen Pfarreiengemeinschaft die Bornmühle gehört. Im Beisein der ganzen Familie Bronold erteilte er der renovierten Kapelle den kirchlichen Segen.
















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