Pfreimd
30.06.2019 - 14:23 Uhr

Kurze Predigt und ein geschnitzter Florian

Zum 150-Jährigen der Feuerwehr Pfreimd gibt es auch einen Festgottesdienst. Pater Georg Parampilthadathil lobt dabei das Engagement des Vereins.

Die Vereine beim Einzug in das Festzelt zum Festgottesdienst. Bild: bnr
Die Vereine beim Einzug in das Festzelt zum Festgottesdienst.

Angeführt von der Stadtkapelle Pfreimd begleiteten rund 20 Vereine den Jubelverein zum Festgottesdienst in die geschmückte Festhalle, die etwas Schutz vor der brütenden Hitze bot. Angesichts der Temperaturen verzichtete Pater Georg auf eine langwierige Predigt und stellte den Dienst der Feuerwehr in den Mittelpunkt seiner Einleitung.

Symbolische Geräte

"Vieles hat sich in den zurückliegenden 150 Jahren geändert", resümierte Pater Georg. "Gleichgeblieben ist all die Jahre die hehre Aufgabenstellung der Feuerwehr, die in ihrem Leitspruch - Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr - zum Ausdruck kommt. Deshalb sollen die Bürger dankbar sein, dass es auch nach 150 Jahren noch den Verein gibt, der zu jeder Zeit Menschen in Not hilft", gratulierte Pater Georg dem Jubelverein. In den Fürbitten trugen sechs junge Feuerwehrmänner ihre Anliegen vor Gott, die sie an Hand von Feuerwehrgerätschaften symbolisch darstellten.

Das Funkgerät steht sinnbildlich für die Verbindung zu Gott: "An Gottes Segen ist alles gelegen." Die Rettungsleine ist ein Bild für kranke Menschen, stets am Leben festzuhalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Der Helm ist Sinnbild für Schutz und Sicherheit, nach denen sich die Menschen sehnen. Die Handlampe gibt Orientierung im Dunkel des Lebens. Das Strahlrohr weist auf die brennenden Probleme unserer Zeit hin und fordert dazu auf, ihnen mutig zu begegnen. Die brennende Kerze erinnert an die verstorbenen Feuerwehrmänner, denen der Festgottesdienst gewidmet war. Am Ende der eucharistischen Feier segnet Pater Georg die restaurierte Fahne des Jubelvereins und die Erinnerungsbänder, die von den Festdamen zum Altar getragen wurden.

Schirmherr Bürgermeister Richard Tischler und Ehrenschirmherr Altbürgermeister Arnold Kimmerl befestigten das Erinnerungsband an der Fahne des Jubelvereins. Auch die Festmutter Sandra Montanjohl und ihre Festdamen sowie der Jubelverein und der Patenverein aus Iffelsdorf stifteten Erinnerungsbänder an diesem großen Tag. Ein Erinnerungsgeschenk, das seines gleichen sucht, hatte der ehemalige Vorstand Franz Paulus dem Jubelverein gewidmet. Als begnadeter Holzkünstler hat er eine Statue des heiligen Florian geschnitzt, die einen Ehrenplatz im Feuerwehrhaus erhalten wird.

Lob für den Festleiter

Vorsitzender Markus Montanjohl blieb es vorbehalten, den vielen Helfern und Gönnern zu danken, welche in den drei Jahren der Vorbereitung stets die Feuerwehr unterstützt hatten. Angefangen von den Schrimherrn über die Festdamen und den Patenverein waren alle zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden. Ein besonderes Lob sprach Vorsitzender dem Festleiter Florian Reger aus, der diese Aufgabe mit Bravour gemeistert hat. Nicht vergessen in seinen Dankesworten hatte Montanjohl die Betriebe und Geschäftswelt der Stadt Pfreimd, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr haben. Auch die Nachbarwehren haben mitgeholfen, dass die Feuerwehr Pfreimd ein unvergessliches Gründungsfest feiern konnte.

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