22.01.2021 - 15:46 Uhr
PfreimdOberpfalz

Lockdown-Schneemann-Challenge: Frostige Skulpturen unserer Leser

Weiße Gesellen gegen den Lockdown-Blues: Die "Lockdown-Schneemann-Challenge" hat großen Anklang gefunden. Viele Leser aus dem Landkreis Schwandorf haben die vergangenen Tage genutzt und uns Bilder von ihren frostigen Skulpturen zugesandt.

von Vanessa Lutz Kontakt Profil

Lockdown, Homeoffice, eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten: Bei vielen sorgen die Corona-Maßnahmen in den dunklen Wintermonaten mittlerweile für einen Pandemie-Blues. Ablenkung ist da in jedem Fall Willkommen. Nun hat es die Wetterlage ziemlich gut gemeint mit der Oberpfalz und in den vergangenen Tagen ordentlich Schnee geschickt.

Während so manche die Zeit nutzten und gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Schlitten den Hang hinunterdüsten oder die Schlittschuhe aus dem Schrank fischten, wurden andere besonders kreativ - und bauten Schneemänner, die oftmals sogar kleine Kunstwerke wurden. Unsere Redaktion hat die Leser vergangene Woche gebeten, uns ihre Bilder zu schicken - und prompt erreichten uns zahlreiche Zuschriften aus dem gesamten Landkreis Schwandorf.

Lockdown-Schneemann-Challenge: Spaß pur

Atzenhof bei Trausnitz

"Ganze Familie hat geholfen"

Familie Held aus Mitteraschau bei Neunburg hat eine ganze Fußballmannschaft aus Schnee geformt. "Zwei Stunden waren wir drüber, die ganze Familie hat in Arbeitsteilung mitgeholfen", erzählt Mama Stephanie und lacht. Ihre drei Kinder seien allesamt Fußballer, würden das Training, das aktuell coronabedingt auf Eis liegt, schmerzlich vermissen. Ablenkung davon sollte die frostige Eismannschaft bieten.

Seltene Exemplare

Ein besonders seltenes Exemplar konnte Josef Bodensteiner aus Lukahammer vor die Linse bekommen - und sandte uns "das Beweisfoto", wie er schreibt, sogleich zu. Denn in seinem Garten tauchte in der Nähe der Vogelfutterstelle ein "sehr seltener Schneelefant (elephantus ninguis)" auf.

Ein "Eisbär" verirrte sich in den Garten von Theresa Gabriel und ihrem Papa Christian Hiller aus Fensterbach-Dürnsricht. Das mutige Zweiergespann pirschte sich in der Nacht an das majestätische Tier heran und schaffe es, es unbeschadet zu fotografieren. Sonja und Moritz Paulus aus Pfreimd bauten sogar nicht nur einen Schneemann - sie errichteten gar noch eine Schneeburg und einen Schlittenberg.

Besonders hartnäckig war der Schneemann von Markus Prifling aus Schmidgaden - denn der wollte partout nicht schmelzen, wie er uns berichtet. Satte sieben Tage trotzte die frostige Figur dem Tauwetter und "wehrte sich vehement gegen die Sonne", schreibt Prifling.

 

 

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