26.04.2020 - 15:46 Uhr
PfreimdOberpfalz

Maskenpflicht und Kür an der Nähmaschine

Ab heute gilt die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr. Heißt begehrt sind die schicken, selbst genähten Teile.

Das Nähteam sorgt mit den selbst genähten Mund-Nasen-Masken für Schutz und unterstützt damit auch noch eine gute Sache: Die Museumsarbeit in Pfreimd.
von Externer BeitragProfil

Spontan wurden in vielen Freundeskreisen, im Verein oder der Nachbarschaftshilfe Stoffmasken gefertigt. Mit 500 Mund-Nasen-Masken hat beispielsweise das Nähteam des „Taschenprojektes Pfreimd, Museum Pfreimd“ bereits den BRK-Kreisverband und das Landratsamt Schwandorf unterstützt. Aufgrund der großen Nachfrage sind die Mund- und Nasenabdeckungen auch in den zwei örtlichen Apotheken gegen eine Spende von drei Euro erhältlich, soll doch auch die museumspädagogische Arbeit damit unterstützt werden. Auf Warteliste wird fleißig weiter produziert. Die Frauen betonen aber ausdrücklich: Die selbst gefertige Mund- und Nasenabdeckung schützt nicht vor der Aufnahme von Viren und Bakterien. Sie reduziert die Verbreitung und schützt das Gegenüber.

In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Diakonieverein, der Gruppe Solidarität Wernberg und dem Markt haben sich in Wernberg-Köblitz ebenfalls Näher und Näherinnen organisiert und eine große Anzahl an Masken an die Bevölkerung ausgehändigt. Wer noch welche braucht, meldet sich bei Nicole Fischer, Telefonnummer 09604/71799 08 oder 0162/7529797. Bei Bedarf können Stoffe und Nähmaterial abgegeben werden. Die Masken sind gratis, Spenden willkommen.

Gleiches gilt auch für die Teile, die der Neusath-Nabburger Nähkreis und der OGV Neusath gefertigt haben. Sie sind in Nabburg bei Optik Maier, Optik Scharf und in der Buchhandlung Westiner zu haben.

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