Den Film „Napoleons Erben in Bayern – die Herzöge von Leuchtenberg“ von Dr. Bernhard Graf strahlt der Bayerische Rundfunk am Sonntag, 18. April, von 14.30 bis 15.15 Uhr aus. In dem Beitrag wird auch kurz auf die Landgrafen von Leuchtenberg und ihre Residenzstädte Leuchtenberg und Pfreimd eingegangen, da die Landgrafen von Leuchtenberg die Namensgeber für die späteren Herzöge von Leuchtenberg waren.
Erstaunlicherweise sind heute die Herzöge von Leuchtenberg, einst die zweitwichtigste Adelsfamilie im Königreich Bayern, beinahe vergessen. Dahinter verbirgt sich allerdings eine überaus spannende und dramatische Geschichte, die weit über die Grenzen Europas hinausweist. Nicht nur Herzog Max Emanuel in Bayern führt durch den Filmbeitrag, sondern auch das gegenwärtige Oberhaupt der Familie, Herzog Nicolaus von Leuchtenberg.
Zusammen mit Zeitzeugen, Schlosseigentümern und Wissenschaftlern berichten sie über die Wittelsbacher Stammmutter Auguste Amalie Prinzessin von Bayern, die den Vizekönig Eugène de Beauharnais, den Adoptiv- und Stiefsohn Kaiser Napoleons I., heiraten musste. Das war der Preis für die französische Waffenhilfe und der Erhebung Bayerns zum Königreich. Entgegen ihres Aufstiegs verlor die Herzogsfamilie am Ende alles: die russischen Besitztümer durch die Revolution, die bayerischen Liegenschaften in München, Eichstätt, Ismaning, Stein an der Traun und Seeon durch Tod und Weltwirtschaftskrise.













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