Pfreimd
26.10.2026 - 10:31 Uhr

Naturnahe Umgestaltung der Pfreimd beginnt

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden startet Arbeiten zur ökologischen Aufwertung der Pfreimd. Ziel ist die Förderung der natürlichen Vielfalt des Flusses.

Ein Strömungslenker aus großen Steinen: Dieser ist quer zur Fließrichtung bis etwa zur Flussmitte eingebaut. Die am Ufer eingebrachten Baumstämme und Wurzelstöcke im Vordergrund bieten den Fischen zahlreiche Versteckmöglichkeiten. Bild: WWA Weiden, Andreas Stock
Ein Strömungslenker aus großen Steinen: Dieser ist quer zur Fließrichtung bis etwa zur Flussmitte eingebaut. Die am Ufer eingebrachten Baumstämme und Wurzelstöcke im Vordergrund bieten den Fischen zahlreiche Versteckmöglichkeiten.

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden kündigt für die kommenden Wochen an der Pfreimd zwischen Gnötzendorf und Pfreimd Arbeiten zur naturnahen Gestaltung des Flusslaufs an. Ziel sei, die Pfreimd ökologisch aufzuwerten und ihre natürliche Vielfalt zu fördern. Dabei würden verschiedene Strukturelemente wie Baumstämme und Wurzelstöcke sowie Steine als Strömungslenker ins Flussbett eingebracht. Dadurch werde im Fluss für abwechslungsreichere Strömungen gesorgt, wovon vor allem die im Wasser lebenden Tiere und Pflanzen profitierten. Außerdem werde das hauptsächlich aus Kies bestehende Material der Flusssohle umverteilt. "So entsteht wieder ein natürliches Flussbett, das typisch für die Pfreimd ist", so das Wasserwirtschaftsamt in seiner Mitteilung.

Ökologische Aufwertung

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie verfolgt das Ziel, einen guten ökologischen Zustand für jeden Flusswasserkörper zu erreichen. Der aktuelle Zustand der Pfreimd wird bereits als „gut“ eingestuft, so das Wasserwirtschaftsamt weiter. Die Arbeiten dienten der Erhaltung dieses Zustands und erfolgen laut Mitteilung in Abstimmung mit der Fachberatung für Fischerei beim Bezirk Oberpfalz. Entstandene Fahrspuren im Uferbereich würden beseitigt.

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden sucht zudem nach Eigentümern von Ufergrundstücken oder wenig produktiven landwirtschaftlichen Flächen, die für Renaturierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Diese Flächen seien entscheidend für die Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie.

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