Die Änderung des Flächennutzungsplanes und der damit verbundene neue Bebauungsplan für den Bauabschnitt IV des Gewerbegebietes "Am Klavarienberg" ging in der Stadtratssitzung in die nächste Runde. Ausgewiesen wird eine 1,4 Hektar große Fläche Richtung Osten, nur durch die Straße von der schon bestehenden Schwerlasthalle getrennt. Für gewerbliche Zwecke umgewandelt wird in einem Aufwasch auch noch eine kleine, knapp 3000 Quadratmeter große Teilfläche, die im Besitz der Stadt ist.
Die Pläne lagen öffentlich aus. Von Bürgern kamen keine Einwände. Mehrere Stellungnahmen gaben Behörden und Träger öffentlicher Belange ab. Unter anderem machte die Bundeswehr darauf aufmerksam, dass weitere Schießstände geplant sind, der Lärm zunehmen wird. In die Pläne ist deshalb laut Planer Gottfried Plank ein entsprechendes Schallgutachten eingearbeitet. Es werde ohnehin auf schutzbedürftige Räume verzichtet. Im neuen Baukomplex "sind keine Büroräume vorgesehen, dass wird eine reine Lagerhalle", so Plank. Die Forderungen der Emissionsschutzbehörde am Landratsamt deckten sich mit den Ausführungen der Bundeswehr.
Das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten möchte die Erreichbarkeit landwirtschaftlicher Flächen gewährleistet sehen. Nicht geteilt wird die Meinung der Autobahndirektion, welche die Bauverbotszone zur Park- und Rastanlage "Schloßberg" nicht gewährleistet sieht. Die Stadt beurteilt das anders: Im bestehenden Bebauungsplan beziehen sich die 40 Meter Bauverbotszone auf die Autobahn. Und das würde auch jetzt eingehalten.
Ortsheimatpfleger Peter Egerer war der Ansicht, dass ein kostbares Stück Gewerbefläche für nur wenige Arbeitsplätze "verschenkt" werde. "Das ist ein wichtiger Gewerbebetrieb für die Stadt Pfreimd", hielt Bürgermeister Richard Tischler entgegen.
Die Änderungen werden nun eingearbeitet, der Plan erneut ausgelegt, um ihn dann endgültig im Stadtrat abzusegnen.
Pfreimd
05.06.2018 - 17:31 Uhr
Dem Neubau ein Stück näher
von Claudia Völkl
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