Die Ausbeute bei der Pilzwanderung des Obst- und Gartenbauvereins war enorm, da der Pilzexperte Stefan Hartwig die Teilnehmer ausdrücklich darum bat, auch ihnen unbekannte Pilze zur abschließenden Bestimmung mitzubringen. Nach eineinhalb Stunden war die Spannung groß: Gefunden wurden insgesamt 50 verschiedene Arten, davon 22 Speisepilzarten. Als erster Pilz wurde gleich ein hervorragender Speisepilz, die Krause Glucke, präsentiert. Der häufigste Speisepilz, der gefunden wurde, war die Marone (Imleria badia) und der Flockenstielige Hexenröhrling (Neoboletus luridiformis). Der häufigste Giftpilz der im Korb landete, war der Gelbe Knollenblätterpilz (Amanita citrina), der als leicht giftig gilt.
Die Teilnehmer durften sich an der Gattung der Täublinge versuchen und dabei Geschmack und Geruch kennenlernen. Die häufigste Frage war: Muss man Pilze abschneiden oder herausdrehen? Wenn der Pilz sicher erkannt wird, dann kann er abgeschnitten werden ansonsten soll er komplett aus der Erde gehoben werden, um ihn bestimmen zu können. Highlight der Funde war die gelbe Form des Hohlfuß-Röhrlings (Suillus cavipes f. aureus). Abschließend wurden die gefundenen Schwammerl genauestens erklärt und alle Körbe der Teilnehmer kontrolliert.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.