Drei Tage Kirwa in Pirk: Feiern bei Sonnenschein und bis tief in die Nacht

Pirk
18.07.2022 - 16:13 Uhr

Von Freitag bis Sonntag herrschte Feierlaune in Pirk. Nach zwei Jahren Pause wegen der Coronapandemie feierten Jung und Alt gemeinsam die siebte Kirwa – eine alte Tradition auf dem neuen Festplatz am Sportpark.

Zwei Jahre konnten die Pirker keine Kirwa feiern. Kein Austanzen vom Kirwabaum, kein Mitsingen der beliebten Lieder. Schuld war die Coronapandemie. Umso größer war die Freude auf das Fest in diesem Jahr. Und am vergangenen Wochenende war dann auch klar: Das Feiern hatten die Pirker jedenfalls nicht verlernt. Vorsitzende Steffi Reil zeigte sich glücklich über die sehr gut besuchten Veranstaltungen und den friedlichen Ablauf.

Wie nun schon seit sechs Jahren startete das Fest mit dem Aufstellen des Baumes auf dem Dorfplatz. Die vergangenen beiden Jahre während der Pandemie hatte der Kirwaverein zwar auch einen Baum errichtet, aber ohne Feier dazu. Der Freitagabend in diesem Jahr stand dann ganz im Zeichen des Schafferhofer Zoiglbieres. Zünftig spielten die vier Mann der Gruppe "Die Allerscheynst'n" auf. Sie zogen von Tisch zu Tisch und sorgten quasi "unplugged" für gute Laune.

Samstag: Kirwaläuten und Tanz

Nach alter Tradition läuteten die Glocken der Auferstehungskirche um drei Uhr nachmittags am Samstag das kirchliche Fest ein. Der Vorabendgottesdienst wurde gestaltet von den Jugendlichen der Pfarrei mit dem Thema Vertrauen. Musikalisch umrahmte die Anfängergruppe der "Blechfrösch" die Messe. Zum anschließenden Kirwatanz hatte der Verein mit der Fünf-Mann-Band "Sappralot" einen Stimmungsgaranten verpflichtet. Sie heizten von der ersten Minute kräftig ein und so feierte vor allem die Jugend ausgelassen bis in die tiefe Nacht hinein.

Sonntag: Neues Kirwapaar

Vom Baum am Dorfplatz aus zogen die Kirwaleute, Fahnenabordnungen der Vereine, Pfarrer Jaison Thomas und Ministranten mit der Pirker Blechmusi zur Kirche. Der Geistliche betonte, dass zwar die Kirchen vielerorts Prachtbauten seien, es komme aber auf lebendige Steine an, die die Gemeinde beleben. "Christus ist da gegenwärtig, wo mindestens zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind."

Die musikalische Gestaltung der Messe übernahmen die Streicher des Orchestervereins Pfreimd. Zum Frühschoppen unterhielt die Blaskapelle mit ihrem bayerisch-böhmischen Programm die Gäste. Ab der Kaffeezeit übernahmen dann die "Hohlweglauerer" das musikalische Geschehen und begleiteten die Kirwaleute zum Dorfplatz. Dort tanzten die Paare um den Kirwabaum. Das Fest endete mit der Bekanntgabe des neuen Oberkirwa-Paares und der Verlosung des Baums.

 
 

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