08.11.2019 - 16:43 Uhr
PirkOberpfalz

Es läuft bei der Spielvereinigung

Die Neuwahlen bei der SpVgg Pirk erbringen nahezu die gleiche Vorstandschaft wie bisher. Nur der Kassier ist neu im Gremium. Doch gerade die Kasse sorgt für leichten Wirbel in der Versammlung.

Der Vorstand mit (von links) Bernhard Kantor, Karlheinz Ströbert, Alexander Seidl, Josef Schiesl, Andreas Albrecht wird um Christian Müller ergänzt.
von Reinhard KreuzerProfil

Nach Rückblick des Vorsitzenden Josef Schiesl und dem letzten Vortrag der Kassenzahlen durch Andrea Dippold bei der Jahreshauptversammlung im „Bräustüberl“ sollte die Entlastung erfolgen. Doch beide Kassenrevisoren waren abwesend, ein Protokoll lag nicht vor. Die Kasse – und damit der Vorstand – konnte nicht entlastet werden. Schließlich, kurz vor den Neuwahlen, brachte ein Mitglied den Bericht doch noch zur Vorlage. Die alte Vorstandschaft war entlastet, die Neuwahl möglich.

In seinem Rückblick erinnerte Josef Schiesl an wichtige Punkte im Vereinsjahr. Wichtig war laut dem Vorsitzenden, dass nach der Auflösung des Sportheimes Fördervorsitzender Gerhard Meier mit dem „Bräustüberl“ von Hermann Schwab eine einstweilige Bleibe aushandelte. Meiers Engagement galt hier der Dank. Zwei neue Abteilungen kamen für die SpVgg neu hinzu. Der mittlerweile 50 Jahre bestehende SKK fusionierte mit dem Sportverein. Im neuen Sportheim wird auch eine Vierbahnenanlage installiert. Damit brauchen die Kegler nicht mehr auf andere Bahnen ausweichen, weil in der Bezirksoberliga nur auf vier parallelen Bahnen gekegelt wird. Neu ist auch die Stockabteilung, die ein Trainingsgelände auf dem neuen Platz bekommen. Gefeiert wurde nicht zuletzt auch das 70-jährige Jubiläum des Clubs. Andrea Dippold gab die Kasse, die durch weniger Ausgaben heuer einen etwas höheren Stand aufwies, ab. Schiesl dankte ihr für die jahrelange Kassenführung.

Für die Sparte Tennis berichtete Leiterin Dorle Praller, dass die Mitglieder noch Asyl auf den Plätzen in Rothenstadt erhalten würden. Beim VfB werde trainiert und auch die Spiele ausgetragen. Die Vereinsmeisterschaften wurden gespielt, das Hallentraining ist gestartet. Geplant sei, für das kommende Jahr eine 2. Herrenmannschaft zu melden. Über 50 Kinder spielen im Club. Für die Turnriege verlas Doris Albrecht den Bericht. Sieben Übungsstunden in der Woche werden abgehalten, es gibt ein Mutter-Kind-Turnen und auch zwei Kurse für die Rückenschulung und ein Zumbakurs waren gut besucht.

Derzeit sind fünf Kegelmannschaften mit 34 Spielern auf die Bahnenanlage aktiv. Die Ersten Mannschaft spielt in der Bezirksoberliga, die Damen sind derzeit Erste in der Bezirksliga. Nach dem Aufstieg der Zweiten und Dritten Mannschaften in die Kreisliga konnte auch ein gemischtes Team gemeldet werden. Leiterin Melanie Dobner war erfreut über die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-Jährigen. Für die Stockschützen berichtete Karlheinz Ströbert, dass nunmehr 22 Mitglieder die Abteilung gründeten. Im Sommer trainierten alle in Irchenrieth. Nun habe man eine Bahn in der Eishalle angemietet. „In einem Monat feiern wird das Einjährige“, sagte Ströbert.

Die Fußballer schicken laut Abteilungsleiter Josef Schiesl von 207 Mitgliedern allein 57 Jugendliche auf die Fußballfelder. Die Jugend spielt in jeder Klasse in Spielgemeinschaften mit fünf Dorfvereinen. Belegt sind sieben Mannschaften in allen Klassen. Auch eine AH-Mannschaft läuft auf. Die Erste spielt in der A-Klasse Ost, die Zweite in der B-Klasse.

Bei den Neuwahlen nahm Josef Schiesl als Vorsitzender das Amt wieder für zwei Jahre an. Sein Stellvertreter bleibt Karlheinz Strobert, die Protokolle schreibt weiter Andreas Albrecht. Neu ist Kassier Christian Müller. Als Beisitzer fungieren Alexander Seidl und Bernhard Kantor. Die Revisoren sind Andreas Geiger und Stephan Schieder. Die Fahne trägt Andreas Scheidler.

Optimistisch kann der Verein in die Zukunft blicken. Der Club hat Fahrt aufgenommen, die Mitgliederzahl ist gestiegen, das "Bräustüberl" ist immer voll besetzt, problemlos konnte eine Vorstandschaft aufgestellt werden. Außerdem kamen zwei neue Abteilungen hinzu. „Es läuft in guten Bahnen. Der Bau läuft beim Bauzeitenplan konkret, der Zeitplan im nächsten Jahr zum Herbst hin dürfte eingehalten werden. Gut, dass der Rasen schon angesät werden konnte“, sagte Bürgermeister Michael Bauer. Mit Blick auf die beiden Jubiläen, das 70-jährige der SpVgg und das 50-jährige der Kegler, bezeichnete Ehrenvorsitzender Georg Lindner die Entwicklung der SpVgg derzeit als "wunderbare Geschichte".

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