Das Brauchtum des Leonhardirittes hat an diesem Wochenende der Reit- und Therapiehof Sabine Gruber aus Lückenrieth hoch gehalten. Der heilige Leonhard gilt als Schutzpatron der landwirtschaftlichen Tiere, insbesondere der Pferde. Schon im Vorfeld lud Gruber Reiter von vielen befreundeten Reitställen und Vereinen zum Sternritt zur Hubertuskapelle bei Pirk ein. Dabei waren Vertreter von den umliegenden Ställen – aus Engleshof, Rennerhöhe, Pilchau, Michldorf, Glaubendorf, Hagen, Preppach, Glaubenwies, Irchenrieth und Wernberg mit 21 Pferden und auch vielen Hunden. Bei der Andacht erinnerte der Pirker Pfarrer Jaison Thomas, dass die Pferde Freunde des Menschen seien. Früher halfen sie als Nutztiere im Wald und auf dem Feld. „Wer damals Pferde im Stall hatte, galt als reich. Gott befahl dem Menschen, jedem Tier einen Namen zu geben, um sie identifizieren zu können. Der Mensch hat für die Haustiere Verantwortung zu übernehmen.“ Nach der Lesung und dem Gebet segnete er die Tiere mit Weihwasser. Gruber überreichte den Ehrengästen ein silbernes Hufeisen als Dank und lud die Gäste und Reiter anschließend zu Glühwein, Lebkuchen und einem regen Austausch ein.













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