24.11.2021 - 14:55 Uhr
PirkOberpfalz

Pirk sucht weiter Grundstück für neues Feuerwehrhaus

Um den Brandschutz auf dem Werksgelände der Firma Constantia Pirk zu gewährleisten, geht der Gemeinderat eine Zweckvereinbarung mit der Stadt Weiden ein. Unabhängig davon braucht die Pirker Feuerwehr ein neues Domizil.

Die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses, auch die Anschaffung mehrere notwendiger Feuerwehrfahrzeuge, zur Gewährleistung des Brandschutzes bei der Firma Constantia wird noch einige Jahre dauern. Deshalb ist auch die Zweckvereinbarung mit der Stadt Weiden zur Sicherstellung des Brandschutzes auf dem Firmengelände unbefristet.
von Walter BeyerleinProfil

Einstimmig akzeptierte der Gemeinderat die Zweckvereinbarung mit der Stadt Weiden zur Sicherstellung des Brandschutzes auf dem Werksgelände der Constantia Pirk GmbH & Co. KG (Pirkmühle 14 bis 16). Eingesetzt wird bei Chemieunfällen die Feuerwehr Rothenstadt, die für Chemikalieneinsätze ausgerüstet ist. Die Vereinbarung ist nicht befristet. Doch unabhängig davon sei die Gemeinde bestrebt, ein geeignetes Grundstück für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses zu finden, erklärte Bürgermeister Dietmar Schaller und verwies auf Frage von Dieter Schwab (CSU) auf die Bestimmungen der Bayerischen Gemeindeordnung, wonach Grundstücksfragen in nicht öffentlicher Sitzung zu besprechen sind.

  • Erweiterung des Maschinenturms

Zum Bauantrag der Constantia Pirk GmbH & Co. KG für die Erweiterung des Maschinenturms an einer Produktionshalle erteilte der Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Bürgermeister Schaller hatte bei der kurzen Vorstellung der Planung darauf hingewiesen, dass kein Einbau von Büroräumen geplant sei, damit werde auch ein zweiter Rettungsweg nicht notwendig. Gleichzeitig betonte das Gemeindeoberhaupt, dass im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben auf die Kommune keine Kosten zukommen.

Nach der Abstimmung meldete sich Martin List (SPD) zu Wort. Aufgrund des letzten Zeitungsberichts sei der Eindruck erweckt worden, er und Klaus Ermer (CSU) hätten sich gegen das Bauvorhaben ausgesprochen. List hielt Schaller vor, bei dieser Sitzung Fragen zum Bauvorhaben nicht beantwortet zu haben. Bei einer von ihm auf Einladung der Firmenleitung durchgeführten Besichtigung und Besprechung seien die aufgeworfenen Fragen detailliert beantwortet worden. List hielt dem Gemeindeoberhaupt vor, Fragen wegen eines angeblichen Betriebsgeheimnisses nicht beantwortet zu haben. Diesen Vorhalt ließ Schaller nicht auf sich sitzen. Er verwies darauf, dass das Unternehmens gebeten habe, bestimmte Arbeitsvorgänge nicht zu nennen, damit ein gewisser Vorsprung gegenüber anderen Firmen erhalten bleibe.

Der Constantia-Anbau war auch Thema in der vorigen Sitzung

Pirk
  • Lumpenball des Kirwavereins

Auch wenn derzeit noch alles offen und eine Vorausschau wegen Corona nicht möglich ist, beantragte der Kirwaverein Pirk die Zustimmung zur Nutzung der Mehrzweckhalle für den Lumpenball am 26. Februar 2022. Wohl weislich hatte der Verein in seinem Antrag geschrieben, dass die Veranstaltung unter den „dann geltenden Hygienebestimmungen“ stattfinden soll. Der Gemeinderat stimmte der Nutzung der Halle zu.

  • Keine Bürgerversammlung

Schaller erklärte, dass die Bürgermeister in der Verwaltungsgemeinschaft übereinstimmend vereinbart haben, keine Bürgerversammlungen abzuhalten. Anstelle solle eine Bürgerinformation in geeigneter Weise stattfinden. Ausfallen werde auch die übliche Bürgermeistersprechstunde. Jeder Bürger habe aber die Möglichkeit, per Telefon einen Sprechtermin zu vereinbaren. Tobias Forster (CSU) regte eine Online-Bürgerversammlung an. Er plädierte dafür, diese Zusammenkünfte auch im Mai oder Juni abzuhalten, nicht wieder erst im November.

  • Weitere Themen

Einstimmig erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen für den Tekturbauantrag Hermann Gradl für das Bauvorhaben „Obere Ziegelleite 2“. Damit waren auch die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans verbunden. Ebenfalls ohne Gegenstimme gab es grünes Licht für den Antrag auf Vorbescheid für den Bau eines Garten- und Gerätehauses durch Josef Faltenbacher. Einstimmig nahm der Gemeinderat schließlich das Angebot der Bayernwerk Netz GmbH für den Neuanschluss der Kinderkrippe an. Die Kosten belaufen sich auf 8582 Euro.

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