15.02.2021 - 09:50 Uhr
PirkOberpfalz

Pirker Männergesangsverein gratuliert Neunkirchner Josef Hankofer zum 80.

Bürgermeister Dietmar Schaller gratuliert als Vorsitzender des Männergesangvereins Pirk dem Neunkirchner Josef Hankofer zum 80. Geburtstag.
von fsbProfil

Der Pirker Bürgermeister Dietmar Schaller machte sich am vergangenen Donnerstag auf nach Neunkirchen, um dort als Vorsitzender des Männergesangvereins Josef Hankofer zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Der engagierte Sänger in der Zweiten Bass-Stimme fehlte in den Singstunden und Veranstaltungen nur, wenn er erkrankt war. Vor knapp 25 Jahren trat er dem Verein, der ihm genauso wie der Ort Pirk ans Herz gewachsen ist, bei, als er bei der Enzenriether Fußwallfahrt nach Pleystein den Chor singen hörte und Dirigent Andreas Bayerl ihm das Angebot zum Mitmachen unterbreitete. "Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich immer noch singe. Und das mit Begeisterung. Ich hoffe, dass die Stimme hält", sagt der Jubilar.

Er wurde am 11. Februar 1941in Großmeicking im Landkreis Deggendorf geboren, ging in Außerrötzing zur Schule und hatte keine leichte Kindheit, da sein Vater fünf Tage vor Kriegsende in der Oberlausitz gefallen war. Vier seiner Brüder sind bereits verstorben, die Schwester wird heuer 85. 1955 begann Josef eine Ausbildung als Süßmoster bei der Früchteverwaltung Bayerwald in Hengersberg und musste, da es in Bayern dafür keine Berufsschule gab, einmal im Jahr für vier bis sechs Wochen ins hessische Ober-Erlenbach fahren. Dabei lernte er die Herstellung von Fruchtweinen, Marmeladen und Obstkonserven. Daraus entwickelte sich eines seiner vielen Hobbys, denn noch heute bereitet er alle möglichen Marmeladensorten sowie Honig-, Schlehen- und Quittenwein selbst zu.

Im Januar 1962 trat Josef als Wehrpflichtiger seinen Dienst in Weiden an. Damals betrug der Sold 63 DM und davon musste er noch die Schuhcreme und das Schmirgelpapier für das Eisen an der Stiefelspitze bezahlen. Danach begann eine Karriere als Berufssoldat bei der Bundeswehr bis hin zum Stabsfeldwebel, ehe er 1994 wegen Erkrankung in Pension gehen musste. In Weiden hatte er bald seine große Liebe Christa kennengelernt, die er 1965 geheiratet hat. Ihnen wurden mit Reinhard, der vor drei Jahren verstorben ist, und Stefan zwei Söhne geboren. Seit 1978 wohnen die Hankofers im Eigenheim in Neunkirchen. Die Enkel Thorben und Bastian aus Regensburg machen Josef viel Freude und stehen, wie er betont, "an erster Stelle meiner Hobbys."

Daneben liebt er den Fußball im Fernsehen und spielte früher bei der SpVgg Niederaltaich in der vierthöchsten Liga. Außerdem war er 25 Jahre im Vorstand der Siedlergemeinschaft, acht Jahre bis 2004 Sektionsvorsitzender des Bundeswehr-Verbands und ist Mitglied in weiteren Vereinen wie dem "Stammtisch Höhe 308". Der rüstige Jubilar hat - wie er selbst sagt - mit dem "Achtziger" eines seiner Ziele erreicht, fühlt sich trotz gesundheitlicher Einschränkungen gut und wartet sehnlichst auf das Ende der Pandemie, um endlich wieder öfter seine Enkel treffen und in der Gemeinschaft singen zu können.

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