Pirk
07.08.2018 - 14:36 Uhr

Sportpark jetzt bezahlbar

Der Bebauungsplan „Sportpark Pirk“ kommt erneut zur Auslegung. Berücksichtigt sind Änderungen für das neue Sportheim, das jetzt laut Schätzung 2,65 Millionen Euro kosten soll. Dazu kommt etwa die gleiche Summe für die Außenanlagen.

So soll das neue Sportheim von Süden her aussehen Grafik: Architekturbüro Stefan Kunnert, Weiden
So soll das neue Sportheim von Süden her aussehen

(bey) Damit soll das neue Sportzentrum rund 5,3 oder 5,4 Millionen Euro kosten. Aufgeteilt auf die Jahre 2018 bis 2020 ist dieser Aufwand laut Bürgermeister Michael Bauer für die Gemeinde zu schultern. Bürgermeister Michael Bauer ist erleichtert, dass es gelungen sei, die im Raum stehenden Kosten von 9,6 Millionen Euro zu senken. Noch nicht berücksichtigt in diesen Kosten sind die Geräte für den Spielplatz.

Landschaftsarchitekt Gottfried Blank gab die Bedenken und Anregungen aus der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bekannt. Von Bürgerseite lag kein Einwand vor. Trotzdem muss der Plan wegen der Änderungen am Sportheim und wegen der Lage der Sportplätze erneut ausgelegt werden. Gewichtige Bedenken liegen nicht vor. Es handelt sich eher um Anregungen, die der Gemeinderat einstimmig akzeptiert. So wird unter anderem zugesichert, dass das südliche Regenrückhaltebecken naturnah gestaltet und in die Landschaft eingebunden wird und die Hinweise aus dem Schallschutzgutachten berücksichtigt werden.

Beim Regenrückhaltebecken wird eine Umfahrungsmöglichkeit vorgesehen. Dort befindet sich auch eine Freifläche mit der Bezeichnung „Festwiese“. Keine räumlichen Änderungen ergeben sich laut Blank am Umfang der Ausgleichsflächen. Architekt Stefan Kunnert stellte den Entwurf für das neue Sportheim vor. Das Gebäude soll in Holzbauweise entstehen, aufgesetzt auf Stahlbeton im Untergeschoss. Grundidee sei, über den Zugang vom Parkplatz her quer durch das Gebäude am Kassenhäuschen vorbei zu einem fünf Meter breiten Balkon gehen zu können. Von dort aus bietet sich ein attraktiver Blick auf Fußball- und Tennisplätze. Das Gebäude ist aufgrund der Hanglage zweigeschossig konzipiert. Im Untergeschoss aus Stahlbeton wird die wettbewerbsfähige Kegelbahn mit eigenem Kegelstüberl und Speiseaufzug in die darüber liegende Küche eingebaut. Außerdem befinden sich im Untergeschoss Funktionsräume für unterschiedliche Sportarten. Darauf wird der von weitem her sichtbare Teil des Sportheims in Holzbauweise aufgesetzt. Das Sportheim selbst wird laut Kunnert 100 Sitzplätze im Innenraum und 50 im Außenbereich haben - alles barrierefrei.

Laut Bauer ist am 27. August eine Besprechung des Bauausschusses mit den beteiligten Vereinen zur Detailabsprache vorgesehen. Im September/Oktober soll der Bauantrag eingereicht worden. „2019 will ich die Maschinen rollen sehen“, betonte der Bürgermeister.

Zum Bau des Kinderspielplatzes auf dem Sportplatzareal berichtete er, dass aus einem bestimmten Siedlungsgebiet der Wunsch danach bestehe. Ziel der Gemeinde sei es, keinen herkömmlichen Kinderspielplatz zu errichten, sondern etwas Besonderes. Dazu stellte Landschaftsarchitekt Blank verschiedene Varianten vor. Darüber hätten die Elternbeiräte von Kindergarten und Schule bereits gesprochen. Gut kämen eine Seilbahn, ein Motorikparcours, ein Spieldorf für Kleinkinder und eine Wellenbank an. Eine Entscheidung steht aber noch aus.

Das neue Sportheim aus Richtung Süd-Ost. Grafiik: Architekturbüro Stefan Kunnert, Weiden
Das neue Sportheim aus Richtung Süd-Ost.
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