Einen gelungenen Florianstag haben neun Feuerwehren aus der Stadt Oberviechtach und fünf Wehren aus dem Markt Winklarn gefeiert. Aus dem Bereich von Kreisbrandmeister Peter Killermann versammelten sich die Fahnenabordnungen in der Fahrzeug- und Gerätehalle von Harald Brunner in Pirkhof.
Nach der Eröffnung durch Josef Fuchs, Vorsitzender der ausrichtenden Feuerwehr Pirkhof, dankte Stadtpfarrer und Dekan Alfons Kaufmann im Festgottesdienst den Feuerwehrdienstleistenden, dass sie ihren Schutzheiligen, den heiligen Florian, an seinem Namenstag gebührend feiern. Als Beispiel für den Mut und die Einsatzbereitschaft der Wehren nannte der Geistliche den Brand der Notre-Dame-Kathedrale in Paris. Dort hätten Feuerwehrleute Schlimmeres verhindert, und der französische Präsident Macron habe sie danach zu recht als „Helden“ bezeichnet. Bei ihren Einsätzen, so der Priester, bewahre der Glaube an Gott die Feuerwehrleute vor Ängsten und gebe ihnen den Mut, auch manchmal ein Risiko einzugehen, um Mitmenschen in Not helfen zu können.
Nach dem Festgottesdienst richtete Bürgermeister Heinz Weigl das Wort an die Feuerwehren und appellierte dazu, den Brauch des Florianstages auch künftig beizubehalten. Die Veranstaltung biete den Aktiven Gelegenheit, sich außerhalb von Ausbildungen und Einsätzen zu treffen und sich besser kennen zu lernen.
Kreisbrandmeister Peter Killermann dankte dafür, dass alle 14 Wehren seines Bereiches zu diesem Florianstag mit Fahnenabordnungen nach Pirkhof gekommen sind und den Festgottesdienst mitgefeiert haben. Für ihn sei der Florianstag ein fester Bestandteil im Jahresablauf der Feuerwehren, und das solle auch in Zukunft so blieben. Die Stadtkapelle Oberviechtach gestaltete den Festgottesdienst und spielte auch zum weltlichen Teil im Anschluss auf. Die Bewirtung der Gäste übernahmen Mitglieder der Pirkhofer Wehr.













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