Pittersberg bei Ebermannsdorf
30.04.2026 - 19:51 Uhr

Innenrenovierung von Gotteshaus St. Nikolaus geht voran

Die Renovierung der Nikolauskirche in Pittersberg bei Ebermannsdorf schreitet planmäßig voran. Arbeiten an der teils 60 Jahre alten Elektroinstallation sind bereits abgeschlossen.

Der Transport sperriger Materialien wurde für alle Bauhandwerker enorm erleichtert durch diesen seitlichen Zugang über ein eigens errichtetes Treppenhaus aus Gerüstelementen. Bild: Michael Götz
Der Transport sperriger Materialien wurde für alle Bauhandwerker enorm erleichtert durch diesen seitlichen Zugang über ein eigens errichtetes Treppenhaus aus Gerüstelementen.

Alle Arbeiten liegen im Zeitplan. Seit Beginn der Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten Anfang Februar 2026 hat sich im Kirchenraum sowie im Dachstuhl und auf der Empore viel getan. Die Maßnahmen greifen ineinander und lassen bereits erkennen, wie die Nikolauskirche nach Abschluss der Arbeiten in neuem Glanz erstrahlen wird.

Zunächst wurde das gesamte Gestühl sorgfältig ausgebaut und vom beauftragten Schreiner in seine Werkstatt gebracht, wo es aufgearbeitet wird. Parallel dazu erfolgte das Abschlagen des alten Putzes bis in eine Höhe von etwa zwei Metern. Vom Untergrund herrührende Feuchtigkeitsschäden sollen so beseitigt werden, als solide Grundlage für den neuen Putzaufbau.

Im Anschluss daran wurde die zum Großteil bis zu 60 Jahre alte Elektroinstallation vollständig erneuert und neuer Putz aufgetragen. Und damit dieser gleichmäßig aushärtet sowie keine Risse bildet, wurde er rund zwei Wochen lang auch täglich leicht gewässert. Zwischenzeitlich wurde im Innern ein Gerüst errichtet, damit die Handwerker auch sicher und effizient arbeiten konnten. Ein besonderes Augenmerk gilt derzeit der Stuckdecke. Diese wird eingehend untersucht sowie bei Schäden fachgerecht instandgesetzt beziehungsweise erneuert.

Und auch im Dachstuhl beispielsweise wurde bereits intensiv gearbeitet. Der alte Fußboden wurde von den Handwerkern vollständig entfernt, um einen Zugang zur tragenden Konstruktion zu erhalten. Und um den Transport sperriger Materialien zu erleichtern, wurde von außen ein seitlicher Zugang über ein eigens errichtetes Treppenhaus aus Gerüstelementen geschaffen. Diese Lösung hat sich letztlich als sehr praktikabel im Rahmen der Bauarbeiten insgesamt erwiesen.

Wenn also die Renovierung weiterhin solche guten Baufortschritte macht, dann stehen die Chancen gut, dass die Kirchengemeinde Pittersberg ihr Gotteshaus mit dem Jahreswechsel wieder in vollem Umfang nutzen kann.

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