Pleystein
29.05.2018 - 10:52 Uhr

Drei Junge im Horst

Die Pleysteiner Storchenfamilie steht offensichtlich gut im Futter. Es sind mindestens drei Jungvögel gesichtet worden.

Im Pleysteiner Storchenhorst sind mindestens drei Jungvögel gesichtet worden. tu
Im Pleysteiner Storchenhorst sind mindestens drei Jungvögel gesichtet worden.

"Mindestens drei Jungvögel habe ich vom Kreuzberg aus im Storchenhorst auf dem stillgelegten Kamin des ehemaligen Molkereigebäudes im Stadtgraben Nord gesehen, betreut von der Störchin", so Storchenbetreuer Hubert Schmid, der täglich vom Plateau des einstigen Schlossberges aus die Lage im großen Nest überprüft.

"Sie sind noch recht klein und aus der Entfernung nur schwer auszumachen. Es könnten aber auch vier Junge sein. Die Frage ist, ob das bei dem derzeitigen Futterangebot auch gut wäre. Momentan schätze ich die Überlebenschancen für zwei Jungstörche optimistisch ein. Sie haben jedenfalls den leichten Regen - bei uns fünf Liter auf den Quadratmeter- überstanden, und sie werden auch ordentlich gefüttert", fuhr der Experte fort. "Ich sehe die Storcheneltern weit weg fliegen. In den Wiesen am Zottbach gibt es nicht recht viel Futter für die Jungen, wie es scheint. Die Wiesen sind auch weniger geworden, und Äcker geben wenig brauchbare Nahrung her". Das werde erst besser, wenn die Jungvögel so groß sind, dass sie auch Mäuse schlucken können. Dann seien sie über den Berg.

In Eslarn gebe es auch drei Jungvögel, die etwas mehr als eine Woche älter seien als der Pleysteiner Nachwuchs. In Waidhaus habe sich heuer kein Paar eingefunden. Die beiden Elterntiere von 2017 werden wohl nicht mehr leben. Auf alle Fälle reiche es, um die Art zu erhalten.

 
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