12.08.2020 - 13:04 Uhr
PleysteinOberpfalz

Ehemaliger Leiter des Kreuzbergklosters Pater Karl Reber gestorben

Pater Karl Reber ist am Dienstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Der langjährige Leiter des Kreuzbergklosters lebte zuletzt im Pflegeheim in Konnersreuth.

Pater Karl Reber.
von Autor TUProfil

Nach 15 Jahren Dienst im Salesianum auf dem ehemaligen Schlossberg und in der Pfarrei St. Sigismund, verteilt auf zwei Amtsperioden, verbrachte Reber ab 2008 seinen Lebensabend im Stiftland zuerst in Fockenfeld in der dortigen Niederlassung des Oblatenordens in einer größeren Gemeinschaft im Kreise seiner Mitbrüder, die letzten Jahre im Pflegeheim in Konnersreuth.

Pater Reber wurde am 9. Dezember 1933 in Erbendorf geboren. 1944 trat er in das Gymnasium Eichstätt über und machte 1953 das Abitur. In der oberbayerischen Kreisstadt im schönen Altmühltal verbrachte er 1954 auch das Novizenjahr im Orden der Oblaten des heiligen Franz von Sales, dem er sich ein Jahr zuvor angeschlossen hatte. Dann studierte er dort Philosophie und Theologie.

Nach der Priesterweihe am 29. Juni 1960 im Dom zu Eichstätt durch Bischof Joseph Schröffer begann sein segensreiches Wirken als Kaplan in Wien in der Pfarrei Neufünfhaus. Es folgte von 1965 bis 1969 als zweite Station Pleystein. Hier traf er am 11. Mai 1965 nach der Übernahme des Kreuzbergklosters durch die Oblaten als erster Angehöriger dieser Kongregation ein und wirkte vier Jahre lang als Kaplan und Benefiziatsprovisor der Frühmessstiftung.

Später war er unter anderem von 1975 bis 1977 Novizenmeister in Eichstätt und dann 19 Jahre Provinzialsekretär in Wien. 1996/97 arbeitete der Oblate als Schulpfarrer in Marquartstein an einer Volks- und Heimschule. Am 1. September 1997 trat er zum zweiten Mal seinen Dienst in der Pfarrei Pleystein als Klostervorsteher und als Pfarrvikar an. Damals war der Einsatz des Seelsorgers in besonderem Maße bei der Generalinnenrenovierung der Kreuzbergkirche in 1999 und als Pfarradministrator in 2003 nach der schweren Erkrankung und dem Tod von Stadtpfarrer Pater Albert Neugirg gefordert.

Pater Karl Reber meisterte auch diese schwierigen Aufgaben souverän. Ferner war er als Präses der Kolpingfamilie und der Katholischen Jugend aktiv. Im Jahr 2000 konnte er in Pleystein mit einem Hochamt in der Kreuzbergkirche sein 40-jähriges Priesterjubiläum begehen. Im Juni 2008 wurde er verabschiedet. Sein goldenes Priesterjubiläum feierte er im Juni 2010 in seiner neuen Heimat Fockenfeld.

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