(tu) Dr. med. Adolf Zeller blickt auf eine nicht alltägliche Laufbahn zurück. Am Anfang stand die Mittlere Reife, am Ende leitete der gebürtige Pleysteiner seine eigene Klinik: Zeller arbeitete sich auf dem zweiten Bildungsweg vom Molkereilehrling zum Chefarzt empor. Vor kurzem ging der seit vielen Jahren in Nordrhein-Westfalen lebende Mediziner im Alter von 66 Jahren in den Ruhestand.
Zeller wurde am 19. Oktober 1951 als erster Sohn der Eheleute Adolf und Helene Zellerin Pleystein geboren. An den Besuch der Volksschule schloss sich eine Lehre als Molkereifacharbeiter in Pleystein an. Es folgten drei Jahre Tätigkeit als Molkereigehilfe. Parallel dazu besuchte der junge Pleysteiner ab 1969 die Berufsaufbauschule, um die Mittlere Reife zu erwerben. In Augsburg machte er das Abitur und studierte von 1976 bis 1983 Medizin in München, Bochum und Essen. Am 26. August 1988 promovierte er und erhielt 1991 die Facharztanerkennungen für Neurologie und Psychiatrie, 1998 die für psychotherapeutische Medizin. 1991 wurde er Oberarzt. Von 1994 bis 2005 war er leitender Oberarzt. Anschließend leitete er bis zu seiner Pensionierung als Chefarzt die von ihm gegründete neue Klinik für Psychosomatische Medizin am St. Johannes-Hospital in Hagen. Obwohl Zeller nur gelegentlich in Pleystein ist, bleibt er der Stadt über seine Familie, die noch hier wohnt, verbunden.
Pleystein
13.07.2018 - 13:45 Uhr
Vom Lehrling zum Chefarzt
von Autor TU
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