11.04.2019 - 10:21 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pfarrei ohne Frauenbund nicht denkbar

Zu den absoluten Aktivposten in der Großgemeinde Pleystein gehört seit seiner Gründung vor 40 Jahren der Katholische Frauenbund. Die Bilanz ist auch für das vergangene Jahr wieder sehr positiv.

von Autor TUProfil

Der Zweigverein, dem derzeit 120 Bundesschwestern angehören, war auch in den vergangenen zwölf Monaten wieder sehr aktiv, wie aus den Berichten der Funktionärinnen am Montag in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißes Lamm" hervorging. Bemerkenswert ist auch das stolze Spendenvolumen: 3000 Euro wurden für gemeinnützige und soziale Zwecke gestiftet. Dazu kommen nochmals 3000 Euro Erlös des Weihnachtskonzerts mit Brigitte Traeger für die Aktion "Lichtblicke".

„Das zurückliegende Vereinsjahr war einmal mehr sehr arbeitsreich und ist schnell vergangen. Die Unterstützung durch die Mitglieder und die Bevölkerung war erfreulich“, so Vorsitzende Annemarie Woppmann. Das Protokoll der Generalversammlung 2018 trug Schriftführerin Renate Zehent vor. Schatzmeisterin Elisabeth Hartung unterbreitete den Kassenbericht. Beim Bürgerfest seien durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen und Dotsch 1052,16 Euro erwirtschaftet und in voller Höhe auf das Konto der Vereinsgemeinschaft überwiesen worden. Der Verkauf von selbstgebastelten Artikeln bei den Advents- und Osterbasaren sowie von Kräuter- und Palmbüscheln habe eine ebenfalls ansehnliche Erlöse erbracht.

In ihrem Bericht ließ Woppmann die breit gefächerte Palette mit gesellschaftlichen, religiösen, sozialen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen eingehend Revue passieren. "Immer mehr Anklang findet die Feier des Weltgebetstages der Frauen und der Einkehrtag in Johannisthal".

Stadtpfarrer Pater Hans Ring würdigte die Leistungen und die Spendenbereitschaft der Gemeinschaft sowie den Ideenreichtum und das vielfältige Programm das ganze Jahr über. Er fragte: "Wann seid ihr eigentlich daheim?". Der geistliche Beirat lobte die starke Präsenz bei Beerdigungen von verstorbenen Mitgliedern und betonte, dass das Leben in der Pfarrei ohne Frauenbund eigentlich nicht denkbar sei.

Bürgermeister Rainer Rewitzer bescheinigte dem Frauenbund eine ausgezeichnete Arbeit. Es sei überall bekannt, dass hier Beachtliches geleistet werde, auch auf dem Sektor Basteln und Handarbeiten. Außerdem würden zahlreiche Hilfswerke mit den Erlösen aus den Aktionen gefördert. Der Frauenbund-Zweigverein habe sich auch bei der Abwicklung des Bürgerfestes wieder vorbildlich eingebracht. „Meine Hochachtung vor diesem großartigen Einsatz das ganze Jahr über. Hier stimmt alles. Diese rührige Organisation wird von kirchlicher und politischer Gemeinde auch weiterhin dringend gebraucht.“

Gesammelt würden auch weiterhin Kerzenreste und neuerdings auch gebrauchte und neue Briefmarken, die von Maria Kick an die Kongregation der Missionare von Marianhill in Würzburg zur Weiterverwendung geschickt werden. Stellvertretende Vereinschefin Regina Pschirrer gab zum Schluss allen die tibetische Weisheit "Das Herz muss Hände haben, die Hände ein Herz" mit auf den Weg und dankte Stadtpfarrer Pater Ring, Bürgermeister Rewitzer und der Stadt, allen Frauen, "die irgendwie zum Gelingen beitragen", der Vorstand und allen Sponsoren, besonders aber auch Vorsitzender Annemarie Woppmann, "die der Kitt ist, der uns zusammenhält".

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.