28.05.2020 - 09:59 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pleystein: Energetische Sanierung der Grundschule Zottbachtal geht dem Ende entgegen

Geschäftsleiter Günter Gschwindler, Bauamtsleiter Uli Rupprecht und Bürgermeister Rainer Rewitzer (von links) sind mit der energetischen Sanierung der Zottbachtalgrundschule zufrieden. Bürgermeister Rainer Rewitzer lobt besonders den optischen Anblick des Schulgebäudes. Das Gerüst (im Hintergrund) wird in den nächsten Tagen abgebaut.
von Walter BeyerleinProfil

Die energetische Sanierung der Grundschule Zottbachtal wird in Kürze abgeschlossen. Seit April vergangenen Jahres hatten die unterschiedlichen Handwerker das Sagen in der Grundschule. Bürgermeister Rainer Rewitzer zeigte sich bei einer Baustellenbesichtigung zufrieden mit den durchgeführten Arbeiten, die die Außenfassade der Grundschule besonders zur Geltung bringen. Für die Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung waren förderfähige Kosten in Höhe von 1.172.700 Euro veranschlagt. Aus Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) erhält die Stadt als finanzschwache Kommune einen Zuschuss aus Bundesmitteln in Höhe von voraussichtlich 1.055.000 Euro.

Dass die Sanierung auch tatsächlich umgesetzt werden konnte, beruhte auf der Einreichung eines wohl begründeten Antrages seitens der Stadt Pleystein bei der Regierung der Oberpfalz, was letztlich dazu führte, dass die Stadt aus einer Vielzahl weiterer Bewerbungen mit der Zuschussgewährung zum Zuge kam. Das Weidener Architekturbüro Juretzka GmbH hat die Maßnahme betreut, die genau am 4. April 2019 startete. Dass die Arbeiten so lange dauerten, ergibt sich aus dem Umfang der Maßnahme. So wurden bisher nicht ausgetauschte Fensterelemente erneuert, die Fassaden der Schule und des Verwaltungstraktes gedämmt, die Attikaränder angepasst und der Verwaltungstrakt an die bestehende Pelletsheizung angeschlossen und in diesem Zusammenhang ein überdimensionierter Puffer ausgetauscht. Die Fläche des energetisch sanierten Grundschulgebäudes beträgt 2047 Quadratmeter.

Bei der Ausschreibung der insgesamt neun Gewerke kamen Firmen aus der gesamten Region zum Zuge. So wurden die Abbrucharbeiten von der Firma Plannerer GmbH & Co KG., Pullenreuth durchgeführt, die Baumeisterarbeiten erledigte die Firma Liegl, Leuchtenberg, für die Leichtmetallarbeiten (Fenster, Eingangstüren) war die Firma Metallbau Vollmuth GmbH, Sulzbach-Rosenberg zuständig. Die örtliche Firma Gallitzendörfer Innenausbau und Fassade GmbH, Pleystein, hatte den Auftrag für die Gerüstbauarbeiten, die Raffstore-Kästen und das Wärmedämmverbundsystem erhalten. Für die Zimmererarbeiten und die Fassadenarbeiten, besonders für die Schindelfassade war die Firma Richard Rank GmbH & Co. KG, Weiden, zuständig. Die Heizungsinstallationsarbeiten hatte die Firma Ertl GmbH, Waldthurn, übernommen.

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