11.07.2018 - 11:25 Uhr
PleysteinOberpfalz

Schäden schlagartig sichtbar

Die Pleysteiner Feuerwehr hat eine neue Schlauchpflege-Kompaktanlage. Der Stadtrat macht sich vor seiner Sitzung mit der Technik des Systems vertraut.

Der Stadtrat besichtigt am Dienstag vor seiner Sitzung die neue Schlauchpflegekompaktanlage im Feuerwehrhaus.
von Walter BeyerleinProfil

Rund 58.000 Euro hat die neue Schlauchpflege-Kompaktanlage im Pleysteiner Feuerwehrhaus gekostet. 20.790 Euro davon bezahlte der Freistaat Bayern als Festbetragsförderung. Vor Beginn der Stadtratssitzung im Sitzungssaal machte sich das Gremium mit der Technik der neuen Anlage im Untergeschoss des Feuerwehrhauses vertraut.
Kommandant Markus Völkl berichtete Bürgermeister Rainer Rewitzer und den Stadtratsmitgliedern über die umfangreichen Arbeiten, die im Vorfeld von den Wehrmitgliedern durchzuführen waren, um die Aufstellung der Anlage zu ermöglichen. Anschließend nahm Stefan Reindl die neue Technik in Betrieb. Mit der Schlauchwaschanlage ist es unter anderem möglich die Schläuche einem Druck von 16 bar auszusetzen, mehr als bei einem regulären Einsatz. Damit werden Schäden im Material wirklich „schlagartig“ sichtbar, wie Stefan Reindl erklärte. Nach dem Reinigen und Trocknen werden die Schläuche so perfekt aufgerollt, dass sie sofort wieder verwendet werden könnten. Rewitzer nannte später im Sitzungssaal die Investition richtig, die sich bereits nach dem Großbrand im Burggut bewährt habe. Der Dank des Stadtoberhauptes galt den Feuerwehrmitgliedern, die die Anlage bedienen und somit einen Beitrag zur Sicherheit der Wehr leisten.
Einstimmig erteilte der Stadtrat das Einvernehmen zum Bauantrag von Anton Ziegler zur Errichtung einer Doppelgarage (Altstadt 55) und zum Bauantrag von Fabian Stauber zur Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage (Ziegeltrath 3).
Das Gremium bestätigte auch den Standort für die öffentliche Toilettenanlage am Zimmerplatz. Der Bauausschuss hatte die entsprechende Empfehlung ausgesprochen. Bürgermeister Rainer Rewitzer betonte, dass der rückwärtige Teil des Friedhofsgebäudes dafür nicht geeignet gewesen wäre. Planer und Stadtrat Hans Sax ergänzte, dass die Toilettenanlage aufgrund ihrer Holzeinhausung nicht als Container erkennbar sei. Der Stadtrat erteilte für dieses eigene Vorhaben einstimmig das Einvernehmen.
Im Bereich Ziegeltrath/Anton-Wurzer-Straße werden im Bereich der Gehwege Breitbandarbeiten durchgeführt. Bürgermeister Rainer Rewitzer erklärte, dass es deshalb sinnvoll sei, die Gehwege in der gesamten Breite neu zu asphaltieren. Die Kosten würden zwischen der Stadt und dem Unternehmensträger für Breitband halbiert. Die Räte stimmten zu, den Gehweg auf eine Länge von 122,5 Meter neu zu asphaltieren und dafür 10.000 Euro bereitzustellen.
Mehrere Anlieger der Ferdinand-Lehner-Straße deren Grundstücke im rückwärtigen Teil an die Grabenallee angrenzen, machten auf Schäden an den dort vorhandenen Eschen aufmerksam, die letztlich die eigenen Wohn- und Nebengebäude beeinträchtigen können. Der Rathauschef berichtete, dass die Schäden entsprechend des Ergebnisses der Baumkontrolle in Übereinstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beseitigt werden sollen. Der Stadtrat stimmte zu, dass Bürgermeister Rewitzer die entsprechenden Entscheidungen treffen darf, auch für Kürzungen an den Ästen oder Beseitigungen.
Die Stadt wird die Gewährung eines Zuschusses zur Herstellung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Installationen für die Zottbachtalschulen beantragen. Das beauftragte Büro Corvese hat dafür Kosten in Höhe von 59.500 Euro ermittelt. Bei einem 90-prozentigem Zuschuss verbleiben der Stadt als Eigenleistung 5.955 Euro, die sich um die Planungskosten erhöhen. Der Stadtrat stimmte diesem Vorhaben einstimmig zu.
Über den Antrag des VdK-Ortsverbands Pleystein auf Berücksichtigung bei den freiwilligen Zuwendungen der Sparkasse für das Jahr 2018 wird nach vorausgegangener Fraktionsbesprechung im Herbst entschieden. Bei einer Gegenstimme akzeptierte der Stadtrat diese Vorgehensweise.
Seit März 2013 wird der Körperschaftswald der Stadt von der Waldbesitzervereinigung Eslarn-Vohenstrauß betreut. Rückwirkend zum 1. Juli soll das dafür zu entrichtende Entgelt der allgemeinen Preisentwicklung angepasst werden. Für die Stadt Pleystein bedeutet das einen Mehraufwand von 900 Euro, erklärte der Bürgermeister. Wegen der positiven Erfahrungen mit der Waldbesitzervereinigung stimmte der Stadtrat der Fortführung des Vertrages bei gleichzeitiger Entgeltanpassung zu. Bürgermeister Rewitzer gab noch bekannt, dass die Beach-Party mit viel bayerischen Akzenten am 1. September im Freibad stattfinden soll.

In der gerade Line des Grünstreifens soll die Toilettenanlage am Zimmerplatz aufgestellt werden. Den vom Bauausschuss in seiner letzten Sitzung (Bild) vorgeschlagenen Standort stimmt der Stadtrat zu.

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