Der Volkstrauertag sei ein unerlässlicher Beitrag zum Frieden und zur Demokratie in der Gegenwart. Die Bedeutung des Volkstrauertages den jüngeren Menschen begreifbar zu machen, werde über sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges immer schwerer. Friedhöfe werden zunehmend zu Orten des Gedenkens und des Lernens und damit künftig ihre Bedeutung bewahren.
Dennoch sei dieser Tag ein unerlässlicher Beitrag zum Frieden und zur Demokratie in der Gegenwart, der zugleich auch vor dem Vergessen und Verdrängen schütze. Zugleich mahne der Tag mit den Schreckensbildern aus der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gegen Krieg und Gewalt – für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit – sei die Losung des Volkstrauertages, der aber auch ein Bekenntnis zum Wert des Lebens sei, betonte Pleysteins Stadtoberhaupt.
Oberleutnant Julian Stelter, Kompaniechef der Ausbildungsunterstützungskompanie kompanie 122 Weiden, forderte auf, nicht nur der Soldaten zu gedenken, soll aller Menschen, die Leben für den Frieden gaben. Dazu gehören auch über einhundert Soldaten der Bundeswehr, die weltweit bei Einsätzen ihr Leben verloren haben. Krieg und die damit verbundenen Leiden seien der jetzigen Generation nur aus Erzählungen und aus den Geschichtsbüchern bekannt. Der jetzt herrschende Friede verbirgt die Gefahr, dass manches vergessen wird und sich die Geschichte wiederholen könne. Es sei die Gesamtaufgabe der Gesellschaft sich dagegen zu stellen.
Die Stadtkapelle Pleystein, der Männergesangverein 1895 Pleystein, zehn Fahnenabordnungen den Vereinen umrahmten die Feier bei erkennbarer Zurückhaltung der Bürger.













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