11.10.2018 - 09:19 Uhr
PleysteinOberpfalz

Sichtbare Verkaufsabsicht

Voll angelaufen ist Pleystein das Integrierte Städtbauliche Entwicklungskonzept (ISEK). In diesem Zusammenhang wird es notwendig, die entsprechenden Mittel für die nächsten Jahre einzuplanen.

Im Rahmen der Städtebauförderung ist auch der Erwerb von Gebäuden möglich. In der Stadtratssitzung am Dienstagabend macht Bürgermeister Rainer Rewitzer deutlich, dass Verkaufsabsichten von Grundstückseigentümer oftmals sichtbar sind.
von Walter BeyerleinProfil

Für das Jahr 2019 bis einschließlich des Jahres 2022 wird die Stadt im Zuge der Städtebauförderung Maßnahmen mit einem Kostenumfang von jeweils 400.000 Euro bei der Regierung der Oberpfalz zu Bezuschussung anmelden. Im Wesentlichen geht es im Jahr 2019 um die Sanierung des Marktplatzes als „Impulsprojekt“. Dabei ist angedacht, eventuell auch Grund zu erwerben. Laut Bürgermeister Rainer Rewitzer müssten Verkaufsabsichten von Grundstückseigentümern nicht unbedingt erfragt werden, sondern seien vielmehr aufgrund von einem Aushang am zum Verkauf stehenden Objekt sichtbar. Ebenfalls beinhaltet in der Städtebauförderung ist auch das „Kommunale Förderprogramm für Fassaden“. Hier können Hausbesitzer unterstützt werden, deren Häuserfassaden wegen abgesenkter Gehwege ausgebessert werden müssen.

Rewitzer berichtete auch, dass bei der Gewährsträgerausschüttung der Sparkasse auch wieder 5300 Euro zur Verfügung stehen. Zu den bisherigen Vereinen und Organisationen haben der VdK Pleystein und der Kirchenchor St. Sigismund als neue Bewerber um eine Spende gebeten. Der Kirchenchor weist auf seine Nachwuchsarbeit und die Bereitschaft zu Benefizkonzerten hin, der Antrag des VdK wurde nicht näher dargelegt. Einstimmig beschloss der Stadtrat, die Entscheidung über die Spendenempfänger einem Gremium aus den beiden Bürgermeistern und den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden zu übertragen.

Der Rathauschef informierte weiter, dass nach wegen des Sturms am 23. September kurzfristig Entscheidungen und Anordnungen über das Fällen beschädigter Bäume oder auch von Kronenentlastungen getroffen werden mussten. In jedem Fall sei nur das Nötigste gemacht worden, sagte der Rathauschef, der in diesem Zusammenhang eventuelle Vorhaltungen über Kahlschläge zurückwies.

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