12.09.2018 - 08:28 Uhr
PleysteinOberpfalz

"Am Spatwerk" verspätet sich

Der Planentwurf zur 8. Änderung des Flächennutzungsplans und zur Aufstellung eines Bebauungsplans für das Industriegebiet „Am Spatwerk“ in Pleystein muss erneut ausgelegt werden. Den Grund dafür nennt Geschäftsleiter Günter Gschwindler.

Der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet "Am Spatwerk" muss wegen der zu errichtenden Feuerwehrumfahrung nochmals ausgelegt werden.
von Walter BeyerleinProfil

Es müsse eine Feuerwehrumfahrung der Gebäude auf dem Grundstück innerhalb der Baugrenzen errichtet werden. 28 Träger öffentlicher Belange waren von der Stadt um eine Stellungnahme gebeten worden, Rückäußerungen kamen nur von einem kleinen Teil. Die Stellungnahmen der Stadt zu den Hinweisen der anderen Behörden hatte Gschwindler ausgearbeitet. Der Stadtrat stimmte einstimmig den entsprechenden Antworten der Stadt zu, auch solchen, die sich nicht mit der Meinung anderer Behörden deckten. Einwendungen von privater Seite waren nicht vorgebracht worden.

Der Räum- und Streudienst auf den Gehwegen im Stadtgebiet Pleystein, soweit dafür die Stadt selbst verantwortlich ist, und zum Ortsteil Lohma hin, soll nach einstimmiger Meinung des Stadtrates vergeben werden. Rund 1650 Meter Gehweg innerhalb der Stadt, ein Gehweg mit 1420 Meter Richtung Lohma Siedlung und 1350 Quadratmeter Flächen an Parkplätzen und auf dem Kreuzbergplateau sollen künftig von einer außen stehenden Firma geräumt und gestreut werden. Bürgermeister Rainer Rewitzer merkte vor der Abstimmung an, dass der bisherige Geräteverleiher kein Gerät mehr besitzt. Deshalb gebe es für die Stadt die Alternativen, ein Gerät zu mieten und mit eigenem Personal zu räumen oder aber das Räumen und Streuen öffentlich auszuschreiben und zu vergeben. Dies habe den Vorteil, dass eigenes Personal nicht benötigt werde. Als wesentlich nannte das Stadtoberhaupt den Umstand, dass im Winter geleistete Überstunden der Bauhofmitarbeiter während des Sommers ausgeglichen werden müssten und deshalb in dieser arbeitsreichen Zeit das Personal fehle. Einstimmig beschloss der Stadtrat, den Winterdienst auf den Gehwegen und öffentlichen Parkplätzen und Flächen zu vergeben.

Der Rathauschef gab bekannt, dass Personen für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung wieder geehrt werden können. Die Fraktionen sind jetzt aufgefordert, bis 21. September Vorschläge zu unterbreiten, die dem Landratsamt Neustadt/WN weitergegeben werden.

Die Stadt unterstützt die Gründung einer Arbeitsgruppe im Rahmen der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“. Rainer Rewitzer listete dazu die Vorteile auf, die sich daraus für die Stadt ergeben. So könnten sich gemeinsam mit den einstigen „11 Freunden“ im Bereich Tourismus daraus neue Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit ergeben. „Diese interkommunale Zusammenarbeit wird von den höheren Behörden gut angesehen“, meinte Rainer Rewitzer. Die Entscheidung für die Gründung der Arbeitsgruppe fiel einstimmig.

Außerdem gab der Bürgermeister bekannt, dass das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft zur Stadt Bor (vormals Haid) am 24. November, ab 18 Uhr im Bachofnersaal unter Einbeziehung der Vereine, Organisationen und der Zottbachtalschule gefeiert werden soll. Schon jetzt machte das Stadtoberhaupt deutlich, dass bei dieser Feier „kurze Ansprachen“ gehalten werden, weil das „aufeinander zugehen“ den Abend mit musikalischer Umrahmung beherrschen solle.

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