Am 18. Juni verstarb Günther Hartwig aus Pleystein. Der Verstorbene wurde am 19. Oktober 1941 in Dimpfl geboren, wo er mit drei Geschwistern aufwuchs. Die Volksschule besuchte er in Neuenhammer und Neukirchen. Nach dem Schulabschluss machte er eine Lehre zum Glasschleifer, war dann aber als Waldarbeiter tätig.
Seine Berufung fand Günther Hartwig als Hochspannungsleitungsmonteur. Die Firmen haben gewechselt, er aber blieb seinem Standort treu. Mit 57 Jahren musste er noch einmal bei einer neuen Firma beginnen. Ein schwerer Einschnitt in das Leben des jetzt Verstorbenen war ein Arbeitsunfall, bei dem er seinen rechten Arm verlor und er zum Frührentner wurde. Günther Hartwig ließ sich von diesem Schicksalsschlag nicht aus der Bahn werfen und packte sein Leben nach der Rehabilitationsmaßnahme wieder an. Nun meisterte er sein Leben sozusagen mit Links. Er richtete das Haus, seinen Traktor und seinen Garten und half nebenbei anderen Menschen, die seine Hilfe brauchten. 2005 erhielt Hartwig eine schlimme medizinische Diagnose und empfing die Krankensalbung. Doch er raffte sich wieder auf.
Am 11. August 1969 schloss Günther Hartwig den Bund fürs Leben mit Helga Kirchner. Aus der Ehe gingen die Kinder Christof, Stefan, Marietta und Florian hervor. Hartwig liebte es, am Haus oder an Fahrzeugen zu basteln, war aber gleichermaßen naturverbunden und verrichtete am liebsten Holzarbeiten. Vor fünf Jahren begann eine schwere fortschreitende Erkrankung mit Begleiterscheinungen. Nun verstarb Günther Hartwig im Alter von 81 Jahren.













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