Pleystein
14.03.2021 - 09:18 Uhr

Trauer um Pleysteiner Edgar Blas

Am 3. März verstarb im Alter von 69 Jahren der Pleysteiner Edgar Blas. Bei der Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche am Donnerstag beschreibt Stadtpfarrer Pater Hans Ring das Leben des Verstorbenen.

Der Verstorbene wurde 1. Oktober 1951 in Pleystein geboren. An seinem Geburtsort wuchs er gemeinsam mit seiner Schwester auf. Im Alter von sechs Jahren musste Edgar Blas erleben, was Tod bedeutet. Seine Mutter starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Seine Schwester war bei dem tragischen Tod der Mutter acht Jahre alt.

Mit 14 Jahren erlernte Edgar Blas bei der Firma Grötsch den Beruf des Maurers. Später arbeitete er bis zum Eintritt in die Rente bei der Flachglas Wernberg als Staplerfahrer und Kranführer. In der Rente war er bis zum Beginn der Coronapandemie als Fahrer bei der Tagespflege „Herbstsonne“ beschäftigt. Seine Aufgabe war es, ältere Menschen am Morgen zu Hause abzuholen und nach dem Aufenthalt in der Tagespflege am Abend wieder nach Hause zu bringen. „Er wird immer als kollegialer, freundlicher und hilfsbereiter, zu Späßen aufgelegter Freund in Erinnerung bleiben“, beschreibt die „Herbstsonne“ ihren verstorbenen Mitarbeiter.

Im Jahr 1968 lernte Blas seine große Liebe Rosmarie kennen. Am 5. August 1972 heiratete das Paar. In der Ehe wurden die Kinder Tanja und Stefan geboren. Mittlerweile vergrößerte sich die Familie um vier Enkelkinder. In der Familie sah Edgar Blas seinen Lebensinhalt. Das fünfte Enkelkind im Arm zu halten, war ihm leider nicht mehr vergönnt.

Neben der Familie hatte Edi, wie ihn die Familie und seine Freunde nannten, noch eine große Leidenschaft. Es war eine ausgeprägte Liebe für Tiere. Auf seiner „Ranch“ lebten ein Pony, Ziegen, Schafe und die geliebten Frettchen. Seinen Urlaub verbrachte Blas sein Leben lang bei den Tieren. Am 3. März verstarb Edgar Blas im Klinikum Amberg.

Für die Feuerwehr sprach Hans-Peter Wallner in der Kirche ehrende Worte für den Verstorbenen. Auf Blas konnten sich die Kameraden zu jeder Zeit verlassen. Ihm gebühre großer Dank für seine fast 50-jährige Treue zur Pleysteiner Wehr.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.