Ulrich S. Schubert, Vorstandsvorsitzender der Kultur- und Sozialstiftung Internationale Junge Orchesterakademie (IJOA), hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete Schubert persönlich im Schloss Bellevue in Berlin aus. Die Bundesrepublik würdigte damit die Leistungen des Jenaers mit der IJOA für die Musik und das Ansehen Deutschlands.
"Kultur schafft Gemeinschaft", heißt es zur Verleihung beim Bundespräsidialamt. "Ulrich S. Schubert gehört zu den weltweit führenden Chemikern – und er ist zugleich ein leidenschaftlicher Klarinettist. Junge Menschen ausbilden zu können, empfindet er sowohl als Wissenschaftler wie auch in der Musik als großen Glücksfall." 1994 gründete Schubert die Internationale Junge Orchesterakademie, die alljährlich in Pleystein probt.
"Das renommierte Jugendsinfonieorchester fördert nicht nur professionell junge Talente, sondern praktiziert auch Völkerverständigung, wenn es etwa junge Menschen aus Nord- und Südkorea zum gemeinsamen Musizieren zusammenbringt. Mit den Erlösen aus den Konzerten und von inzwischen mehr als 20 CDs werden soziale Hilfsaktionen unterstützt. Über eine Million Euro hat der fünffache Vater bereits für krebskranke Kinder gesammelt." Für die Ehrung hatte Schubert der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Stahl vorgeschlagen.













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