Die Erinnerung und die Mahnung an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt ist eine nie endende Aufgabe, die sich als Thema nicht nur auf den Volkstrauertag beschränken darf. Bürgermeister Rainer Rewitzer bat die Bürger bei der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal am Marktplatz immer an die Ursachen der schrecklichen Ereignisse zu denken und daraus die Lehren zu ziehen.
Es sei notwendig, dass jede neue Generation die Vergangenheit kennen muss, um die Gegenwart zu verstehen und um die Zukunft entsprechend zu gestalten. Der Volkstrauertag müsse im Besonderen genutzt werden, die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren, sagte das Pleysteiner Stadtoberhaupt.
Hauptmann Jens Gierend vom Panzerbataillon 104 aus Pfreimd nannte den Volkstrauertag „nicht ein leeres Ritual“, das in Sonntagsreden abgefeiert werde, sondern um einen integralen Bestandteil des Lebens der Menschen in Deutschland. Dieser Tag sei das „gelebte Bekenntnis“ zur Vergangenheit. Gierend hob die Wichtigkeit der Beteiligung deutscher Soldaten an den Friedensmissionen in der Welt hervor, weil sich Deutschland damit der Verantwortung stelle, die von der internationalen Staatengemeinschaft erwartet werde.
Gemeinsam legten Bürgermeister Rainer Rewitzer und Hauptmann Jens Gierend die Kränze am Kriegerdenkmal nieder. Die Fahnenabordnungen der Vereine, die Stadtkapelle Pleystein und der Männergesangverein 1895 Pleystein gaben der Gedenkveranstaltung einen würdigen Rahmen.













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