06.03.2020 - 17:12 Uhr
PlößbergOberpfalz

Immer gemeinsam mit den Bürgern

Große Aufmerksamkeit hat die Kommunalwahl in der Marktgemeinde Plößberg. Bei Informationsveranstaltungen haben die Bewerber jeweils ein enormes Interesse verbuchen können. Zwei Kandidaten sind ins Rennen um den Bürgermeisterposten gegangen.

Lothar Müller tritt wieder für die CSU als Bürgermeisterkandidat an.

In ihren Programmen haben Susanne Bittner und Lothar Müller viele Schnittmengen, wie die Gestaltung von Plößberg nach der Ortsumgehung - aber auch die weitere Verbesserung der Lebenssituation der Einwohner.

Lothar Müller (CSU)

Lothar Müller (53) bewirbt sich nach rund 18 Jahren im Amt erneut als Bürgermeister. Er tritt für die CSU an. Große Freude bereitet ihm, dass der Markt Plößberg in die Städtebauförderung in das Programm Soziale Stadt aufgenommen wurde. Damit würden sich Projekte besser und mit entsprechenden Förderungen verwirklichen lassen. Wie etwa die Innenortgestaltung von Plößberg nach der Fertigstellung der Ortsumgehung. Ziele seien auch die Weiterentwicklung aller Ortschaften insbesondere mit Schaffung von Bauland nach dem Motto "Innen vor Außen" oder die Einführung eines Leerstandsmanagements. "Ein Förderprogramm zur Verbesserung der Wohnsituationen wurde bereits aufgelegt, weitere Förderprogramme folgen. Immer mit transparenter Zusammenarbeit mit den Gremien und den Bürgern. Dazu gehört auch die Digitalisierung", betont Lothar Müller.

Auch steht er dafür, das gute Kinderbildungs- und betreuungsangebot weiter bedarfsgerecht auszustatten. Zusammen mit benachbarten Gemeinden gelte es Projekte umzusetzen, wie das interkommunale Gewerbegebiet in Wiesau oder den Radweglückenschluss zwischen Vizinalbahn- und Bocklradlweg. Auch müssten die Ökomodell-Region vorangebracht und das ländliche Kernwegenetz ausgebaut werden. "Wirtschaft und Landwirtschaft weiterhin unterstützen, genauso wie das Ehrenamt und natürlich auch die Sicherheit mit BRK und Feuerwehr gewährleisten", nennt Müller als weitere Ansätze.

Susi Bittner (SPD)

Für die Sozialdemokraten bewirbt sich Susi Bittner (52) um das Amt des Bürgermeisters. Sie will im Rathaus für Transparenz sorgen und die Bürger stärker mit einbeziehen. „Wir brauchen eine moderne Bürgermitgestaltung!“ Dazu will sie regelmäßige Bürgermeistersprechstunden anbieten. „Ich will zusammen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern die Region stärken und die Gemeinde verbinden.“ Unerlässlich sind für sie auch die Gewerbeförderung und die Stärkung der Firmen durch Besuchsrunden. Die Unterstützung derselben vor Ort, bei schwierigen Behördengängen, sei für sie selbstverständlich. Ganz oben auf ihrer Wunschliste steht die Sanierung der innerörtlichen Straßen. Die Sicherheit dort soll mit einem Verkehrskonzept verbessert werden. Wichtig sind ihr nach eigenen Angaben auch eine bessere Förderung der Vereine und der Erhalt der Dorf- und Marktkultur. Das gute Klima im Marktrat möchte sie noch optimieren. „Mit mir gibt es eine überparteiliche Zusammenarbeit und eine offene Informationspolitik“, kündigt Susi Bittner an. Wichtig seien ihr auch eine Online-, Miet- und Wohnungsbörse, die Aufwertung der Kinderspielplätze und gute Rahmenbedingungen für die Senioren, um weiterhin die Nah- und Grundversorgung zu gewährleisten.

Ein bedeutsames Thema ist für sie der Große Weiher und das anschließende Waldgebiet. Bittner: „Wir brauchen Naherholung- auch für unsere Bürger.“ Sie verspricht: „Ich werde Akzente setzen."

Für die SPD wird Susi Bittner den Bürgermeisterposten anstreben.
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