Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes wurde Markus Preisinger einstimmig bestätigt. Seine Stellvertreter sind Florian Löw und Marco Bauer. Den Schriftführer-Posten bekleidet Jürgen Preisinger, Schatzmeister ist Stefan Riebl. Als Beisitzer wurden Armin Reiter, Hans Mayer, Josef Trißl, Stefan Lindner und Rainer Löw gewählt. Die Kasse prüfen Josef Gleißner und Hans Mayer. Delegierte zur CSU-Kreisversammlung sind Markus und Jürgen Preisinger, Ersatzdelegierte Florian Löw und Marco Bauer.
Im "Gasthof zur Sonne" in Schönkirch erinnerte Ortsvorsitzender Markus Preisinger an die vielen zurückliegenden Aktionen und Veranstaltungen. Auch aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik wurden angesprochen. Preisinger sprach das kommunale Entwicklungskonzept an und teilte mit, dass man aktuell versucht, auch den inneren Ortskern von Schönkirch in das kommunale Förderprogramm zu bekommen. Gerade im Hinblick auf Sanierungen könnte hier auch der Privatmann Vorteile erhalten. Bezüglich der Ortsumgehung von Plößberg wurde der Kreisverkehr inklusive Anbindung der Spange nach Bärnau noch vor dem Winter fertiggestellt. Heuer soll mit den beiden Brückenbauwerken "Überführung der Gemeindeverbindungsstraße Plößberg-Schönkirch" und "Überführung der Kläranlage/Piengraben" begonnen werden. Nach der Fertigstellung der beiden Brückenbauwerke soll 2020 mit dem Bau der Fahrbahn begonnen werden.
In Sachen Geruchsbelästigung durch den Kanal merkte Preisinger an, dass eine Firma Lösungsmöglichkeiten erarbeitet hat, die nun geprüft werden. Bei den beiden Spielplätzen in Schönkirch werden die Zaunanlagen im Frühjahr erneuert. Weitere Themen waren die interkommunale Zusammenarbeit "ILE-Stiftland", das interkommunale Gewerbegebiet in Wiesau, Bauplätze in Schönkirch, Beleuchtung der Bushaltestelle in Schönkirch und Schleif, Finanzen, Feuerwehr und Kinderbetreuung sowie der Süd-Ost-Link. Preisinger schloss seine Ausführungen mit einem Dank an den Vorstand für die gute Zusammenarbeit.
Einen geordneten Kassenbericht legte Schatzmeister Stefan Riebl vor. Kassenprüfer Josef Gleißner bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Nach den Neuwahlen sprach Bürgermeister Lothar Müller die baldige Fertigstellung des Aufzugs am Rathaus und die damit verbundene Umorganisation der Räume im Rathaus an. Die Sanierung des Hauses in der Blumenstraße werde heuer beginnen und viele Möglichkeiten der Nutzung für das Gemeinwesen bieten. In Plößberg entstehe am Kapellenweg ein neues Baugebiet. Dazu merkte Müller an, dass er viele Gespräche mit Grundstückseigentümer in der Gemeinde führe, um weitere Bauplätze zu gewinnen.
Thema der CSU-Jahreshauptversammlung war auch der Neubau der Kläranlage. Bürgermeister Lothar Müller verdeutlichte, dass dieser unumgänglich sei. Die Prüfung des Ministeriums und der zuständigen Ämter belegen, dass die Entscheidung des Marktrats nicht zu beanstanden ist. In einem Schreiben teilt das Bayerische Umweltministerin mit: „Mit dem Neubau einer modernen Kläranlage nach heutigen Anforderungen kann die Marktgemeinde Plößberg die Abwasserbeseitigung langfristig, zuverlässig sicherstellen.“ Ein Zuschuss oder eine Förderung könne nicht gewehrt werden, da die erforderlichen Schwellenwerte nach den neuesten Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben bei weitem erreicht würden.
Aktuell laufen noch Ausschreibungen für den Neubau der Kläranlage. So bald eine Aussagekräftige Kostenkalkulation möglich ist, werden die Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung informiert. Ein Fachbüro erstellt an Rechnungsbeispielen, wie eine Kostenumlegung möglich sein kann. Erst nach dieser Bürgerversammlung wird der Gemeinderat die Kostenumlegung beschließen.
Nach den Neuwahlen wurden Armin Reiter für 15 Jahre Mitgliedschaft, Markus Preisinger für 20 Jahre sowie Josef Gleißner für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Vorsitzender Markus Preisinger bedankte sich für die Treue zur CSU Schönkirch und überreichte den Geehrten jeweils eine Urkunde und ein Präsent.
CSU-Landratskandidat und stellvertretender Kreisvorsitzender Roland Grillmeier ging auf die Ergebnisse der Landtags- und Bezirkswahl im Landkreis ein und merkte an, dass die gute Arbeit der CSU im Landkreis auch hier honoriert wurde. Grillmeier sprach sich zur Europawahl für Christian Doleschal aus Brand aus und bat, ihn zu unterstützen. „Es ist eine einmalige Chance, dass einer von uns ins Europaparlament ziehen kann – nutzen wir sie“. Auch Bürgermeister Lothar Müller hält die Europawahl für wichtig: „Wir brauchen Europa um auch weiterhin friedlich zu leben!“
Abschließend erläuterte Grillmeier die wichtigsten Themen auf Kreisebene. Dabei gab es eine rege Diskussion über das Gesundheitswesen, wobei Grillmeier sein Ziel der flächendeckenden medizinischen Versorgung deutlich machte.
Neubau Kläranlage: Keine Beanstandung
Thema der CSU-Jahreshauptversammlung war auch der Neubau der Kläranlage. Bürgermeister Lothar Müller verdeutlichte, dass dieser unumgänglich sei. Die Prüfung des Ministeriums und der zuständigen Ämter belegten, dass die Entscheidung des Marktrats nicht zu beanstanden sei. In einem Schreiben teilte das Bayerische Umweltministerium mit: „Mit dem Neubau einer modernen Kläranlage nach heutigen Anforderungen kann die Marktgemeinde Plößberg die Abwasserbeseitigung langfristig zuverlässig sicherstellen.“ Ein Zuschuss oder eine Förderung könne nicht gewährt werden, da die erforderlichen Schwellenwerte nach den neuesten Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben bei weitem erreicht würden.
Aktuell liefen noch Ausschreibungen für den Neubau der Kläranlage. Sobald eine aussagekräftige Kostenkalkulation möglich sei, würden die Bürger im Rahmen einer Bürgerversammlung informiert. Ein Fachbüro erstelle an Rechnungsbeispielen, wie eine Kostenumlegung möglich sein kann. Erst nach dieser Bürgerversammlung werde der Gemeinderat die Kostenumlegung beschließen.














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