07.10.2021 - 13:33 Uhr
PlößbergOberpfalz

Plößberg ein "Markt mit Perspektiven"

Die Abschlussveranstaltung "Aktive generationenfreundliche Gemeinde" fand in Plößberg statt.

Bürgermeister Lothar Müller zeigt den Teilnehmern der Abschlussveranstaltung „Aktive generationenfreundliche Gemeinde“ den künftigen Generationentreff in der Blumenstraße 22 in der „Neuen Sozialen Mitte“ in Plößberg.
von Externer BeitragProfil

Am 29. September fand die Abschlussveranstaltung des vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales initiierten Modellprogramms "Aktive generationenfreundliche Gemeinde" in Plößberg statt. Die Marktgemeinde ist seit 2019 Mitglied in diesem Oberpfälzer Netzwerk, welches Kommunen dabei unterstützen soll, die Inhalte des landkreisweiten Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts auf Gemeindeebene umzusetzen.

Bürgermeister Lothar Müller und der für die Umsetzung des Modellprogramms in Plößberg aktive Berater Dr. Klaus Zeitler hoben hervor, dass sich die Marktgemeinde in den vergangenen Jahren vor allem um die Verbesserung von Informationen an und für ältere Menschen bemüht hat. Der Aufbau des "Informationsnetzwerks Plößberg" gehöre dazu. Allerdings seien aufgrund der Pandemie und verändernder rechtlicher Rahmenbedingungen viele der hoffnungsvoll gestarteten Initiativen wie das Whatsapp-Café zum Stillstand gekommen. "Diese sollen nun wieder neu belebt werden", verwies Zeitler auf das neue Bundesprogramm "Zukunftswerkstatt Kommunen", für das Plößberg im September den Zuschlag bekommen hat. Nach einer gemeinsamen Exkursion in die sogenannte "Neue Soziale Mitte" Plößberg und der Besichtigung des geplanten Generationentreffs in der Blumenstraße, der im Jahr 2022 eröffnet werden soll, machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Nachmittag daran, einzelne Bausteine des Modellprogramms "Aktive generationenfreundliche Gemeinde" zu evaluieren und entsprechende Empfehlungen an das Ministerium auszusprechen. Die gute Betreuung durch Anja Preuß von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung trug wesentlich dazu bei, dass auch in Kommunen ohne entsprechende Vorkenntnisse sehr schnell erfolgreiche Projekte auf den Weg gebracht werden konnten. Allerdings wurde die zu kurze Dauer des Modellprogramms und die damit verbundenen Schwierigkeiten, die in den Kommunen begonnen Projekte längerfristig weiterzuführen, als problematisch erachtet.

 

 

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