08.11.2019 - 14:57 Uhr
PlößbergOberpfalz

"Plößberg war ein Glücksfall"

Schon in ihrer Jugend war sie ehrenamtlich in ihrer Heimatgemeinde aktiv. Dort wurde Katharina Bach-Fischer auch klar, dass sie einmal Pfarrerin werden möchte. Ihre erste Stelle als Pfarrerin tritt sie nun 2020 in Plößberg an.

Katharina Bach-Fischer wird ab Januar 2020 in Plößberg als Pfarrerin wirken.
von Renate GradlProfil

Momentan dreht sich noch den ganzen Tag alles um die fünf Monate alte Tochter Charlotte Sophia. Dies ändert sich ab Januar 2020, wenn Katharina Bach-Fischer in der evangelischen Pfarrei Plößberg als Pfarrerin wirkt. Zur Pfarrei zählen Schönkirch sowie die Gemeinden Wildenau und Püchersreuth. "Ich freue mich darauf", sagt die Pfarrerin, die ihre Kindheit und Jugend in Erding verbracht hat. Durch die Jugendarbeit der evangelischen Gemeinde und ihren dortigen Einsatz als Mesnerin wuchs der Wunsch, einmal Pfarrerin zu werden. "Mir wird schnell langweilig", gesteht sie. "Da ist ein abwechslungsreicher Beruf genau das richtige. Und ich habe in der Jugendarbeit gemerkt, dass es mir Freude macht, den Menschen von Gott zu erzählen."

Als Mesnerin habe sie zudem ihre Liebe zum Gottesdienst entdeckt. Religionslehrerin zu werden, kam für die 34-Jährige nicht infrage: "Ich war kein großer Fan des Religionsunterrichts!" Als Pfarrerin wird sie zwar auch Religionsunterricht erteilen, hofft aber, dass sie es ein bisschen besser machen wird. Seit dem Ende ihres Theologiestudiums lebt die Pfarrerin mit ihrem Mann, Pfarrer Dr. André Fischer, in Grafenwöhr. Während der Ausbildungszeit des Vikariats konnte die Grafenwöhrerin bereits Erfahrungen in der evangelischen Kirchengemeinde St.Markus in Weiden sammeln. "Ich bin froh, dass es mit Plößberg geklappt hat und wir so in der Region bleiben können. Ich bin Dekan Slenczka, der Kirchenleitung und vor allem den Gemeinden der Pfarrei Plößberg dankbar, dass sie das für uns möglich gemacht haben, zumal ich nicht vor Ort wohnen werde und wir ja auch ein Kleinkind zu versorgen haben", gesteht Bach-Fischer, die sich auf ihre "Probedienststelle" - so der offizielle Name - zunächst für drei Jahre, freut. Die Elternzeit übernimmt dann für sechs Monate ihr Mann. "Auch der freut sich schon auf seine neue Aufgabe!", meint Bach-Fischer.

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