19.11.2019 - 15:43 Uhr
PlößbergOberpfalz

Regionale Identität stärken

Mit 100 Prozent Rückhalt werden die CSU-Kandidaten in die Kommunalwahl geschickt. Dennoch will man sich intensiv auf die Wahl vorbereiten.

Wenige Tage nach der Nominierungsversammlung trafen sich die Marktratskandidaten der CSU Plößberg im Gästehaus des Klosters Waldsassen. Unter ihnen Bürgermeister Lothar Müller (2. von links), FU-Kreis- und Ortsvorsitzende Tina Zeitler (4. von links) und Dachorganisationsvorsitzender Markus Preisinger (2. von rechts).
von Florian TrißlProfil

100 Prozent Zustimmung erhielten Bürgermeister Lothar Müller und die Kandidaten der CSU für die Kommunalwahl 2020 bei ihrer Nominierungsversammlung. Um sich auf die Wahl vorzubereiten, aktuelle Themen zu besprechen und Ideen für den Wahlkampf zu sammeln, ging es zur Klausurtagung ins Haus St. Joseph des Klosters Waldsassen. Der Vorsitzende der CSU-Dachorganisation, Markus Preisinger, erstellte ein abwechslungsreiches Programm und leitete die konstruktiven Diskussionen. Zum Auftakt am Freitag informierten der Geschäftsführer der IKom Stiftland, Wolfgang Kaiser, und Regionalmanager Markus Frank über ihre Organisation und die geplanten Projekte.

Wolfgang Kaiser beschrieb die IKom Stiftland als Zusammenschluss von zehn Kommunen im östlichen Landkreis, der gemeinsam unter anderem Anliegen im Bereich Tourismus, Kultur oder der Außendarstellung voranbringen will. Mit einem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) etwa sei es auch möglich, an höhere Fördergelder zu kommen. Markus Frank informierte dann über die Projekte Kernwegenetz und Öko-Modellregion. Die "ländlichen Kernwege" sollten ein Haupterschließungssystem für die landwirtschaftliche Flur bilden. Mit der "Staatlich anerkannten Öko-Modellregionen" (seit Mai 2019) möchte man die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität nachhaltig stärken. Die Initiative solle auch Arbeitsplätze in der Region schaffen und die Umwelt nachhaltig durch kurze Transportwege schonen.

Bei dem Treffen diskutierten die Teilnehmer aktuelle Themen des Gemeindegebiets. Von Vorteil wurde betrachtet, dass die CSU aus allen Ortsteilen Kandidaten auf ihrer Liste hat. Am nächsten Morgen präsentierte Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer den Gästen das sanierte Rathaus. Das Rathaus solle ein Treffpunkt aller Bürger sein, betonte Sommer. Die große Glasfront im Eingangsbereich würde die Offenheit gegenüber den Bürgern zeigen, die große Videowand solle einladen, Informationen der Stadt und der Vereine anzuschauen. Anschließend ging es in die Stiftsbasilika, wo die zweitgrößte Orgel der Diözese Regensburg steht. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde die Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen besichtigt.

Der Nachmittag stand unter dem Motto "Ideen und Vorgehen im Wahlkampf". Als besonders wichtig erachtete man, Alt und Jung in ihren jeweiligen Informationskanälen zu erreichen.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.