Der Vorsitzende des Imkereivereins, Franz Reichel, traf sich zum Ferienprogramm mit weiteren Helfern und den teilnehmenden 13 Kindern im Biotop unterhalb der Kläranlage, Richtung Wald. Reichl erklärte den Kindern zum Auftakt die Arbeit und die Aktivitäten der Bienen, referierte über Altwaben und wie diese gereinigt und wieder eingesetzt werden können, sowie Pflanzen mit und ohne Bienenbeflug aussehen. Hier zeigte sich eindeutig, dass mit Bienenbeflug größere Ergebnisse erreicht werden.
Dann ging es an die Gewinnung von Honig mit der Honigschleuder. Wie der Imker-Vorsitzende erklärte, pflegt der Mensch seit Tausenden von Jahren die Partnerschaft mit den Bienen. Mit der Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen leisten die Bienen einen unverzichtbaren Beitrag für die Natur. Insgesamt 50 000 Bienen können in einem Bienenstock leben. Die Sommerbiene wird aber nur sechs Wochen alt - die Winterbiene dagegen lebt neun Monate. Am ältesten kann eine Bienenkönigin werden, nämlich fünf Jahre.
Interessant für die Kinder war, dass drei Bienenwesen in einem Bienenvolk sind: die Arbeiterin, die Königin und die Drohne.
Dann wurden auch noch die Bienenprodukte Honig, Futtersaft, Pollen, Bienenwachs, Propolis und auch Bienengift vorgestellt. Die Kinder durften auch in einen Bienenstock hinein schauen, bei dem eine Glaswand zum Schutz vorgestellt war. Reichl stellte später eine Mittelwand auf, auf der die Bienen dann die Waben für die Honigeinlagerung errichten. Zum Abschluss gab es natürlich noch Honigbrote für die Kinder, was ihnen sehr gut schmeckte.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.