04.12.2019 - 16:41 Uhr
Poppenreuth bei WaldershofOberpfalz

Wählerbund steuert drittes Mandat an

Bei der Kommunalwahl in Waldershof will der Wählerbund mit der CSU wieder ein Mehrheit im Stadtrat erreichen. Die Fraktionsgemeinschaft bleibt erhalten.

Gehen erwartungsvoll in die Kommuanlwahl 2020. Von links: Willibald Reindl, Günther Fachtan, CSU-Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer, Andreas Eckstein, Jonas Greger, Matthias Scharf, Reinhard Glatz, Mario Bauer, Peter Brüchner, Benedikt Kappauf, Nicole Gerstner, Klaus Bayer, Gerhard Schinner, Hans Malzer, Manfred Spörrer und Markus Greger.
von Oswald ZintlProfil

Der Wählerbund Raum Waldershof nominierte am Dienstagabend im Gasthof "Zum Grünen Baum" seine Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020 einstimmig. Vorsitzender Günther Fachtan erinnerte, dass seit sieben Wahlperioden der Wählerbund stets mit zwei Sitzen im Stadtparlament vertreten ist. Dabei gab es immer eine Fraktionsgemeinschaft mit den Christsozialen.

"Wir streben diese Fraktionsgemeinschaft mit der CSU selbstverständlich wieder an und unterstützen die CSU-Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer", erklärte Fachtan. Für den Wählerbund habe die absolute Mehrheit der Fraktion im neuen Stadtrat oberste Priorität. "Wir wollen die Arbeit im jetzigen Stadtrat vergessen machen. Es muss im Gremium einfach wieder funktionieren", bekräftigte Willibald Reindl, der seit 1978 die Interessen des Wählerbundes im Stadtrat vertritt.

Und Vorsitzender Günther Fachtan packte noch einen drauf: Ziel müssten mindestens zwei, am besten aber drei Stadtratssitze sein. Gelingen soll dies mit einer guten Mischung aus jungen Mitstreitern, die zum Teil erstmals die kommunalpolitische Bühne betreten. Bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass zukünftig bei der Arbeit im Stadtrat ein größerer Schwerpunkt auf die Menschen in den Ortsteilen und in der Landwirtschaft zu legen sei.

CSU-Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer machte den Kandidaten Mut: "Man wächst in die Aufgaben der Kommunalpolitik hinein. Ich bin seit zwei Jahren auf dieser Reise, und es macht Spaß." Sie sehe die Verbesserung der Infrastruktur als Hauptaufgabe für die Zukunft. Dazu sei es notwendig, den Investitionsstau aufzulösen und in allen Bereichen die notwendigen Maßnahmen umzusetzen.

Als Beispiele nannte die Bürgermeisterkandidatin die Straßensanierungen sowie den Ausbau und den Erhalt der Kindergärten sowie der Jobst-vom-Brandt-Schule. Ebenfalls Priorität haben die Unterstützung der Feuerwehren als Pflichtaufgaben der Stadt sowie eine gute Kommunikation mit allen Bürgern, Vereinen, Verbänden und den örtlichen Unternehmen.

Einig waren sich Margit Bayer, der Wählerbund-Vorsitzende Günther Fachtan und der CSU-Ortsvorsitzende Mario Rabenbauer, einen fairen und sachlichen Wahlkampf zu führen. Mario Rabenbauers Wunsch für die Arbeit im neuen Stadtrat: "Wir wollen eine Gestaltungsmehrheit im Gremium und werden sachlich, vertrauensvoll und auf Augenhöhe mit allen Mitgliedern des Stadtrates zusammenarbeiten."

Hintergrund:

Stadtratsliste des Wählerbunds

Die Liste für die Wahl am 15. März 2020 wird von Günther Fachtan (51 Jahre, Werkzeugmacher) angeführt. Auf den Plätzen folgen Mario Bauer (31 Jahre, Technischer Angestellter), Benedikt Kappauf (24 Jahre, Agrar-Betriebswirt), Nicole Gerstner (44 Jahre, selbstständig im Einzelhandel), Willibald Reindl (70 Jahre, Rentner), Markus Greger (51 Jahre, Elektro-Ingenieur), Klaus Bayer (38 Jahre, Landwirtschaftsmeister), Jonas Greger (23 Jahre, BWL-Student), Hans Malzer (69 Jahre, pensionierter Zollbeamter).

Josef Kellner (41 Jahre, Landwirt), Gerhard Kuchenreuther (58 Jahre, Inhaber Granitwerk Popp), Matthias Scharf (49 Jahre, Technischer Angestellter), Peter Brüchner (69 Jahre, Rentner), Andreas Eckstein (37 Jahre, Maurer), Reinhard Glatz (63 Jahre, pensionierter Polizeibeamter) und Manfred Spörrer (58 Jahre, Zerspanungsmechaniker). Als Ersatz wurden Gerhard Schinner und Stefan Müller nominiert. (fpoz)

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