18.02.2019 - 14:19 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Aufweitung oder Ersatzbau

SPD informiert sich bei Kreistagsfraktion über Bahnunterführung in Altmannshof. Dabei steht die Frage im Raum: Aufweitung oder Ersatzbau?

Über den aktuellen Sachstand des geplanten Brückenausbaus seitens des Landkreises Amberg-Sulzbach informierten sich die SPD-Gemeinderäte Markus Zagel (links) und Roger Hoffmann (dritter von links) bei den Kreisräten Richard Gassner, Michael Rischke, Winfried Franz, Reinhold Strobl und Achim Bender (von links)

Über den aktuellen Sachstand hinsichtlich des geplanten Ausbaus der Bahnunterführung in Altmannshof seitens des Landkreises informierte sich die Poppenrichter SPD bei Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion bei einem Vororttermins.

Der SPD-Fraktionssprecher im Kreistag, Winfried Franz, erläuterte zunächst das Prozedere zum beabsichtigen Ausbau. Die Bahn, so Franz, habe bereits im März 2016 darüber informiert, dass sie einen Neubau der Bahnbrücke in Altmannshof plane. Dazu wurden dem Landkreis seitens der Bahn zwei verschiedene Varianten vorgeschlagen.

Entweder wird bei einer Brückenerneuerung der derzeitige Stand wieder hergestellt oder die Brückendurchfahrt wird auf heute geltende Normmaße erweitert, erläuterte Franz. "Eine Erweiterung würde zu 100 Prozent der Landkreis finanzieren, so dass auf die Gemeinde keine Kosten zukämen", sagte er. Ein entsprechender Beschluss zur Umsetzung sei vom Kreistag gefasst.

Gemeinderat Roger Hoffmann wünschte sich, dass dieses Thema nicht vor der anstehenden Bürgermeisterwahl politisch ausgeschlachtet wird. Er sagte: "Dieses Thema ist für die künftige Ortsentwicklung von Altmannshof von großer Bedeutung.

Ob Ersatzbau oder Aufweitung der Bahnbrücke sollten die Bürger von Altmannshof und Speckshof mit allen Vor- und Nachteilen entscheiden. Zunächst müssen die verschiedenen Aspekte dargestellt und dann entsprechend diskutiert werden."

Im Vorfeld einer geplanten Bürgerversammlung müsse jedoch abgeklärt werden, ob die von Landrat Richard Reisinger vorgeschlagene Nutzungsbeschränkung auf 7,5 Tonnen möglich sei. Eine Verkehrszählung, vor allem des Schwerlastverkehrs auf der AS 13 könnte für eine Entscheidungsfindung vorteilhaft sein, so Hoffmann.

Als weitere sehr wichtige Aufgabe gab SPD-Vorsitzender Roger Hoffmann den Kreisräten mit, dass sich diese entlang der Kreisstraße AS 13 für den Ausbau eines Gehweges von Altmannshof bis zur Staatsstraße 2120 einsetzen müssen.

Insbesondere für Fußgänger, welche die Bushaltestelle an der Staatsstraße nutzen, sei dies teilweise mit einem hohen Gefährdungspotential verbunden.

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