Noch bis Sonntag, 12. Juni, kann täglich zwischen 14 und 18 Uhr die Kunstausstellung in der Aula der Grundschule Poppenricht mit Exponaten der Eheleute Christine und Erich Graf besichtigt werden.
Bei der Vernissage betonte der Erste Bürgermeister Hermann Böhm, dass Erich und Christine Graf weit über die Grenzen ihrer Heimatgemeinde hinaus einen ausgezeichneten Ruf als Künstler genießen, man könne beide als „Kunst-Botschafter“ für Poppenricht bezeichnen, aber von ihrem Können geben sie auch wieder etwas an ihre Heimat zurück, etwa das Logo auf dem Briefkopf der Gemeinde oder die Bildstöcke auf Marterl in Taßlberg oder am Schäfloher Berg. Ortsheimatpfleger Reiner Hoffmann ging auf den künstlerischen „Lebenslauf“ der Eheleute Graf ein und meinte, eigentlich sei diese Ausstellung schon 2020 geplant gewesen, fiel aber damals Corona zum Opfer. Erich Graf gelte international als perfekter Tiermaler, wurde dafür 1995 als einziger deutscher Tiermaler im Wildlife-Art-Magazin „Die Weltbesten Tiermaler“ mit seinen Werken veröffentlicht. Erich Graf stellt sein Schaffen unter das Motto „Das Dingliche zu malen ist das darstellen der Schönheit des sichtbaren Seins“ und ist überzeugt, daß seine Werke auch immer ein Teil autobiographisch sind. Ein gutes Kunstwerk überstehe Trends und Moden, bleibe ästhetisch und ideell wertbeständig. „Die Malerei ist meine Sprache, mein Austausch mit mir selbst und der Umwelt sowie meine Gedanken und Gefühle zu teilen und den Weg meiner Ideen sichtbar zu machen.



















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