17.02.2019 - 16:58 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

In Poppenricht: Wahlkampf-Hilfe vom Finanzminister

Prominente Unterstützung für seinen Wahlkampf bekam Hermann Böhm von Finanzminister Albert Füracker. Der hält Böhm für "den geeigneten Kandidaten" für den Chefsessel im Poppenrichter Rathaus.

Hermann Böhm und Finanzminister Albert Füracker im Gespräch mit Firmeninhaber Michael Eckl (von links), der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, sein Kamin- und Ofen-Studio vorzustellen.
von Autor GFRProfil

In den Kamin- und Ofen-Fachbetrieb Eckl in Poppenricht hatte Hermann Böhm am Samstag zum Bürger-Wahlstammtisch eingeladen. Das Interesse der Bevölkerung übertraf sämtliche Erwartungen.

Wäre Albert Füracker Bürger der Gemeinde Poppenricht, "dann würde ich den Hermann Böhm wählen", bekannte der Bayerische Finanzminister. Er kenne den CSU-Bewerber für das Poppenrichter Bürgermeister-Amt schon aus JU-Zeiten. Böhm "redet nicht nur gscheit daher, der weiß nun schon über 17 Jahre als Zweiter Bürgermeister, was zu tun ist", betonte Füracker. Es sei gut, wenn Böhm seine künftige Aufgabe darin sehe, die Gemeinde für die nächsten Generationen zu gestalten.

Geld vom Freistaat

Bayern unterstützt nach den Worten des Finanzministers seine Kommunen über den Finanzausgleich im laufenden Haushalt mit 9,97 Milliarden Euro. Das sei aber nur möglich, weil bayerische Unternehmen und Handwerker ordentlich Steuern abführten. Sie dürften nicht mit mehr und mehr Abgaben belastet werden. Einen Bürgermeister sieht Füracker als Mittler zwischen Bürgern und Staat. Er unterstütze Hermann Böhm dabei, dieses Amt zu erringen. Böhm könne dann immer zu ihm kommen, versprach Füracker - Hauptsache sei, er wolle kein Geld vom Finanzminister. Wichtig sei am 24. März, dass die Poppenrichter zur Wahl gehen, unterstrich der Finanzminister: Anzunehmen, dass die Wahl schon gelaufen sei, sei grundsätzlich falsch.

Hermann Böhm, 1987 in die Junge Union und sieben Jahre später dann auch in die CSU eingetreten, wurde 1996 in Poppenrichter Gemeinderat gewählt. Seit 2002 ist er Zweiter Bürgermeister. Als wichtige Themen seiner politischen Arbeit sieht er Familie, Kinder, Jugend, aber auch die Senioren, die dabei unterstützt werden müssten, in ihren eigenen vier Wänden alt werden zu können.

Zukunft im Blick

"Unsere Schule ist digital gut aufgestellt", betonte Böhm, aber die Ausstattung werde dank des Masterplans Bayern Digital weiter verbessert. Als eine der ersten in Bayern könne die Schulleitung über die Schul-App auf kürzestem Weg Eltern und Schüler erreichen, auch die Kita-App werde allseits gut geheißen. Poppenricht sieht sich laut Böhm auch als Partner für Handwerk und Mittelstand. Die Gewerbesteuer sei seit 1996 von 50 000 Mark auf knapp 500 000 Euro im Jahr 2018 gestiegen. Böhms Motto lautet "Poppenricht 2040": Damit meine er, die Gemeindepolitik so zu gestalten, dass auch nachfolgende Generationen hier sicher und angenehm leben können.

Böhm unterstützt die Anstrengungen von Privatinvestoren, auf dem Drei-Mohren-Gelände oder im neuen Baugebiet "Drei Mohren Ost" einen Nahversorger anzusiedeln oder die medizinische Versorgung für Poppenricht zu sichern. Sollte er den Sprung ins Rathaus schaffen will Böhm den Dialog mit dem Bürger in den Vordergrund stellen. Er will regelmäßige Bürgersprechstunden ohne Anmeldung einführen.

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