Poppenricht
01.01.2024 - 13:45 Uhr
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Poppenrichter Gemeinderat für die Sanierung der Turnhalle

In der letzten Sitzung des Poppenrichter Gemeinderats im Jahr 2023 zog Bürgermeister Hermann Böhm eine durchaus zufriedene Bilanz. Ein paar Dinge sind für 2024 aber noch offen.

Die Gemeinde Poppenricht geht nun die Sanierung von Turnhalle und Allwetterplatz an, was von den Architekten auf rund 650.000 Euro angesetzt wurde. Nun wird ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn eingereicht, um die Sanierungsarbeiten in Auftrag geben zu können, bevor die Fördergelder zugesagt sind. Bild: gf
Die Gemeinde Poppenricht geht nun die Sanierung von Turnhalle und Allwetterplatz an, was von den Architekten auf rund 650.000 Euro angesetzt wurde. Nun wird ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn eingereicht, um die Sanierungsarbeiten in Auftrag geben zu können, bevor die Fördergelder zugesagt sind.

Poppenrichts Bürgermeister Hermann Böhm blickte in der letzten Sitzung des Gemeinderats 2023 zurück auf das Jahr. So habe der Wasserzweckverband Illschwang Gruppe wegen stark gestiegener Personal- und Energiekosten sowie umfangreicher Investitionen die Wasserverbrauchsgebühr von 1,43 auf 1,91 Euro angehoben und die Zählergebühren angepasst. Böhm wies darauf hin, dass diese Gebührenhöhe im Landkreis „normal“ sei. Aber die Kalkulation erfordere kostendeckende Wasserverbrauchsgebühren.

In der Häringloher Straße ruhen über den Winter die Bauarbeiten und werden erst im nächsten Frühjahr wieder aufgenommen. Die Anwohner enger Straßen ermahnte Bürgermeister Hermann Böhm, diese Straßenabschnitte nicht „zuzuparken“, denn der Winterdienst habe dann keine Möglichkeit, diese zu räumen. Böhm wies auch auf Geschwindigkeitsmessungen in Witzlhof hin. An Werktagen seien hier rund 900 Fahrzeuge gezählt worden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit (50 km/h) werde meist eingehalten, Tempoüberschreitungen bis zu 80 km/h gebe es trotzdem.

Zu schnell in der Lohstraße

Die Bewohner der Lohstraße würden sich über Lärmbelästigung und Schwerlastverkehr beschweren, außerdem werde in der Zone 30 zu schnell gefahren. Verdeckte Messungen hätten hier festgestellt, dass der Verkehr mit durchschnittlich Tempo 40 unterwegs sei. Da Poppenricht der Initiative „Lebenswerte Gemeinden durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten sei, habe die Gemeinde in gleichlautenden Schreiben beim bayerischen Ministerpräsidenten, seinem Verkehrsminister, MdB Susanne Hierl und den beiden Landtagsabgeordneten der Region um Unterstützung nachgesucht. Bisher sei keine Antwort eingegangen.

Bei der Stromausschreibung für die Jahre 2024 und 2025 haben die Stadtwerke Amberg als günstigster Anbieter den Zuschlag erhalten. Zu entscheiden hatte der Gemeinderat, ob man für die Sanierung von Turnhalle und Allwetterplatz einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragen soll. Auf rund 650.000 Euro belaufe sich die Kostenschätzung der Architekten. Der Innenbereich der Turnhalle sowie Umkleideräume, Teeküche oder Toiletten seien längst nicht mehr zeitgemäß und der Allwetterplatz sei von Schadstellen übersät. Um förderunschädlich mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen zu können, sei der Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn erforderlich, dem der Gemeinderat zustimmte.

Zusammenarbeit war konstruktiv

In der letzten Sitzung des Poppenrichter Gemeinderates waren sich die drei Fraktionssprecher darüber einig, dass sie mit der Arbeit ihres Bürgermeisters durchaus zufrieden seien, ebenso mit der Arbeit der Gemeindeverwaltung. CSU-Fraktionssprecher Andreas Kopf meinte, dass es zwar gelegentlich konträre Meinungen im Gemeinderat gegeben habe, aber grundsätzlich sei die Zusammenarbeit konstruktiv gewesen. „Hacheln“ gehöre in einer Demokratie dazu, so SPD-Fraktionssprecher Michael Gradl, „aber trotzdem haben wir zum Wohle unserer Gemeindebürger immer gut zusammengearbeitet“.

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