05.07.2018 - 17:26 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Wecker wählt wieder Pahl

Poppenrichter feiern drei Tage: Der neue Oberkirwabursch ist bereits zum zweiten Mal im Amt.

Sergej Pahl und Patricia Graf wurden per Weckerläuten als neues Oberkirwapaar von Poppenricht ermittelt. Für Pahl keine unbekannte Position, denn er war bereits 2016 Oberkirwabursch.
von Adele SchützProfil

(ads) 23 Kirwapaare tanzten am Sonntag zur Musik von D'Chubaufboum in Poppenricht den Baum aus. Vom Wecker zum Oberkirwapaar auserkoren wurden Sergej Pahl und Patricia Graf. Der neue Oberkirwabursch tanzte heuer bereits zum siebten Mal mit aus und war schon 2016 Oberkirwabursch. Seine Begeisterung, dieses Amt erneut inne zu haben, hielt sich deshalb anfänglich in Grenzen. Doch dann überwog der Stolz.

Da sein Kirwamoidl Patricia Graf auch schon zum dritten Mal um den Baum getanzt ist, wissen die beiden bestens über die Aufgaben des Oberkirwapaares Bescheid. Bevor der von Thomas Ulrich spendierte Baum aber ausgetanzt werden konnte, war er am Samstagvormittag von den Kirwaburschen eingeholt, geringelt und aufgestellt worden. Am Nachmittag waren dann bereits die Senioren in das Festzelt eingeladen.

Kirchliches und Weltliches gehören bei der Kirwa zusammen: Ein kleiner Chor aus den Reihen der Kirwagemeinschaft umrahmte am Samstagabend den Gottesdienst mit Pfarrer Dominik Mitterer musikalisch. Mit einem "O'zapft is" eröffnete danach im Festzelt der Vorsitzende Michael Weich offiziell die Kirwa. Die Stockerholzer Buam spielten den ganzen Abend zünftig auf. Neu war in diesem Jahr eine Weinlaube. Überraschend groß war hier die Resonanz, das Angebot soll es deshalb auch in Zukunft geben.

Nach dem Kirwabärtreiben am Montagnachmittag unterhielt die Band Stand By im Festzelt. Bei der Verlosung gewann Carina Kohler aus Poppenricht als ehemaliges Kirwamoidl den Baum. Das neue Oberkirwapaar hatte dann am Ende des Abends die Aufgabe, die Kirwa einzugraben. Dazu wurde ein volles Fass Bier an einem geheimen Ort im Beisein der Kirwapaare eingebuddelt. Nächstes Jahr am Mittwoch vor der Kirwa dürfen Pahl und Graf die Kirwa dann wieder auferstehen lassen.

Traditionell hat das Oberkirwapaar nun ein paar Wochen nach der Kirwa die Noukirwa beim Kirwaburschen oder dem Kirwamoidl zuhause auszurichten. „Die Noukirwa ist eine schöne Gelegenheit, nach den ereignisreichen Kirwatagen noch einmal zusammenzukommen und miteinander im privaten Kreis zu feiern“, ist sich die Kirwagemeinschaft einig.

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