Preißach bei Trabitz
21.06.2018 - 11:26 Uhr

Von der Haustochter zur „Managerin“

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen: Vor einem Monat stieß Anton Hey mit vielen Gratulanten auf seinen 85. Geburtstag an, und nun folgten Familie und Freunde der Einladung seiner Edeltraud, um sie zur „runden Acht“ zu beglückwünschen.

Für die Gemeinde Trabitz gratuliert Bürgermeisterin Carmen Pepiuk Edeltraud Hey zum 80. Geburstag. Links: Ehemann Anton Hey. bjp
Für die Gemeinde Trabitz gratuliert Bürgermeisterin Carmen Pepiuk Edeltraud Hey zum 80. Geburstag. Links: Ehemann Anton Hey.

(bjp) Das Schicksal hatte der 1938 im Stiftland geborenen Edeltraud Luber keinen ganz geradlinigen Start ins Leben gegönnt: Im Krieg fiel ihr Vater, nach 1945 verschlug es Mutter und Tochter nach Preißach, wo Edeltraud auf dem stiefväterlichen „Frank-Hof“ ihre Jugend verbrachte. An Silvester 1954 begegnete die „Haustochter“ zum ersten Mal dem Bauernsohn Anton Hey im Burkhardsreuther Gasthof Lober. Aus Freundschaft wurde aufrichtige Zuneigung, und als Anton Hey 1961 den elterlichen Hof übernahm, machte das Paar „Nägel mit Köpfen“. Zwei Tage nach der weltlichen Zeremonie im Standesamt der Gemeinde Preißach, das damals im Burkhardsreuther Schulhaus – dem heutigen Jugendheim – untergebracht war, gaben Anton und Edeltraud Hey einander am 28. Oktober in der Jakobuskirche vor Gott das Jawort fürs Leben. Drei Söhne und eine Tochter gingen aus der Ehe hervor, heuer steht die dritte „Urgroßelternwürde“ ins Haus.

Doch nicht nur für die Familie, sondern auch für ihre Heimatgemeinde hat das rührige und großherzige Paar viel getan. Edeltraud Hey kennt und schätzt man in Trabitz vor allem als unermüdliche „Landvolk-Managerin“: Seit 30 Jahren leitet sie das Katholische Landvolk in der Pfarrei Burkhardsreuth, seit 1999 baute sie mit Erfolg die Seniorenarbeit der Gruppe auf. Ihre Freude am Organisieren hat sie nie verloren: „Solange kein Nachfolger auf der Schwelle steht, mache ich gern weiter.“ Was nach Familie, „Werkeln“ und Ehrenämtern an Freizeit bleibt, wird gern fürs Reisen und für Wellness verplant. Die Glückwünsche von Pfarrei und politischer Gemeinde überbrachten Pfarrer Edmund Prechtl, Vikar Antony D’Cruz und Bürgermeisterin Carmen Pepiuk.

 
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