14.08.2019 - 09:33 Uhr
Preißach bei TrabitzOberpfalz

"Tannenzweigler" zelten in der Fränkischen Schweiz

Für die Jugend der Preißacher „Tannenzweig“-Schützengesellschaft ist es einer der Höhepunkte des Vereinsjahrs: Zum 21. Mal tauscht sie für eine Ferienwoche Zimmer und Federbett gegen Zelt und Schlafsack in der Fränkischen Schweiz ein.

Ein Treffer ins Schwarze ist für die Preißacher Schützenjugend wieder das Zeltlager in Kleinlesau.
von Bernhard PiegsaProfil

Und auch diesmal waren die Burschen und Mädchen gern gesehene Gäste auf dem Campingplatz der befreundeten Familie Dormann in Kleinlesau. Doch würde dieses Mal auch der Himmel wieder mitspielen? „Am Anreisesonntag schafften wir es gerade noch rechtzeitig, unser Gemeinschaftszelt aufzubauen, bevor ein starker Regenschauer einsetzte“, blickte Mitorganisatorin Elena Hierold auf den mehr feuchten als fröhlichen Start des gemeinsamen Zeltlagers zurück. Ihre gute Stimmung habe die 20-köpfige Gruppe sich dennoch nicht „verwässern“ lassen und am Montag bei ihrer Fußwallfahrt nach Gößweinstein umso inniger um himmlisches Wohlwollen für sonnige und unfallfreie Tage gebetet.

In der Therme Obernsees brachten die Ausflügler den noch etwas „verhangenen“ Dienstag herum, ehe am Mittwoch das Wetter endlich für die Eroberung des Pottensteiner Kletterwalds „passte“. „Für uns alle war das eine lustige und spannende Erfahrung, die auch den Teamgeist enorm stärkte“, erinnerte sich Elena Hierold: „Jeder gab auf den anderen Acht, und wir halfen uns gegenseitig, damit auch jeder die Hindernisse überwinden konnte.“ Die Trendsportart Fußballgolf, eine Alternative zum Minigolf, testeten die Trabitzer am Donnerstag im Pottensteiner Soccerpark aus, der Nachmittag war dann für einen Abstecher zum „Motorradbiergarten Kathibräu“ in Heckenhof bei Aufsess reserviert. Vor allem die Burschen konnten sich dort an den „heißen Öfen“ aller Marken und PS-Klassen kaum satt sehen.

Volles Programm erwartete die Camper mit Trips zur Sommerrodelbahn und zur Teufelshöhle bei Pottenstein, zum Kneippbecken im Püttlachtal und schließlich nochmals zur Obernseeser Therme. Natürlich mochte niemand die Badminton-Turniere und Kartenspielpartien und die stimmungsvollen abendlichen Lagerfeuerrunden bei Gyros, Geschnetzeltem, Spaghetti oder Salaten versäumen, die stets um Mitternacht mit dem Singen von Bayernhymne und Deutschlandlied endeten. Dass sich keiner vor dem gemeinsamen Abspülen drückte, war Ehrensache in der Gruppe.

Als Abschluss durfte am Samstagabend der Besuch der Kleinlesauer Zeltplatzkirwa nicht fehlen: „Hier haben wir noch einmal richtig Party gemacht.“ Das konnten sich die Jungschützen auch unbeschwerten Gewissens leisten, denn wie in den vergangenen Jahren waren sie ihrem guten Ruf als ordentliche „Haushalter“ auf dem Zeltplatz gerecht geworden, worüber sich auch die Jugendleiter Alexander Bayer und Andreas Hey freuten. Alles in allem, so Hierold, habe man wieder eine „traumhafte“ Woche verbracht: „Am Sonntag, als wir unser Lager abgebaut hatten und wieder zu Hause waren, merkten wir sofort, dass uns etwas fehlt. Auch wenn es manchmal anstrengend war, sind wir als Truppe in dieser Woche sehr eng zusammengewachsen.“

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