06.02.2019 - 13:51 Uhr
PressathOberpfalz

Andreas Anger feiert 70. Geburtstag

Der ehemaliger Stadtverbandsvorsitzende Pressath feiert im Kreise vieler Vereinsvertreter und seiner Familie seinen Geburtstag.

Andreas Anger mit seiner Ehefrau Martha inmitten der „Pressather Musikanten“. Dirigent Martin Wolf (4. Von links) und Vorsitzender Andreas Kiener (rechts) gratulierten zusammen mit allen Musikern.
von Autor ISProfil

Wenn man in Pressath über den Begriff Ehrenamt spricht, kommt man automatisch auf den Namen Andreas Anger. Zwischen den Jahren 1984 und 2007 war er als Vorsitzender des Stadtverbandes der "Big Boss" der Vereine. Seine Verdienste, sind noch sehr vielen Pressathern in bester Erinnerung. Dieser unermüdlicher Einsatz veranlassten den Stadtrat, Andreas Anger im Jahr 1999 mit der Bürgermedaille auszuzeichnen.

Dass die Verbindungen zu "seinen Vereinen" noch nicht abgerissen sind, zeigte sich, als Anger am vergangenen Sonntag seinen 70. Geburtstag feierte. Erster Gratulant war Pressaths zweiter Bürgermeister Max Schwärzer, der Rathauschefs Werner Walberer vertrat. Schwärzer erinnerte daran, dass Anger während seiner Zeit als Stadtverbandsvorsitzender sein Privatleben "hinten angestellt" hatte, um für die Vereine da zu sein.

Glückwünsche überbrachte auch Josef Neuber, der zusammen mit Vorstandsmitglied Elisabeth Murr dem Jubilar im Namen des Heimatpflegebundes gratulierte. Jahrelang war Anger im Vorstand ein zuverlässiger Helfer. Eine zünftige Geburtstagsparty fand dann am Sonntag im Gasthaus Popp in Altendorf statt. Viele Verwandte, Freunde und Bekannte ließen den Jubilar hoch leben. Besonders freute er sich über den Besuch einer Abordnung seiner ehemaligen Arbeitskollegen der Firma Siemens in Kemnath. Die Wanderfreunde Pressath waren mit einer Abordnung vertreten, angeführt von Albert Ficker, Herbert Kormann, Franz Pecher und Ralf Schupfner.

Auch der Seniorenbeauftrage der Stadt Pressath, Albert Butscher, hatte sich in die große Schar der Gratulanten gemischt. Altbürgermeister Anton Gareis ging kurz auf die fast 24 Jahre der engen Zusammenarbeit mit Stadtverbandschef Andreas Anger ein. "Wir haben uns immer gut verstanden" betonte er. Gareis betonte besonders das Engagement Angers für die Städtepartnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Hortobágyi: "Er war einer der Männer der ersten Stunde."

Musikalische Grüße in Form von Marsch, Polka und Walzer übermittelten die Pressather Musikanten unter der Leitung von Martin Wolf. Gekonnt ergriff dann auch das "Geburtstagskind" den Taktstock, um einen zackigen Marsch zu dirigieren. Früher griff der Jubilar selbst in die Tasten seines Akkordeon. Das Licht der Welt erblickte Andreas Anger am 3. Februar 1949 in Zainhammer bei Trabitz. Noch während der Volksschulzeit erfolgte der Umzug der Familie nach Speichersdorf, wo Anger eine Lehre als Installateur und Spengler absolvierte. 1973 wechselte er zur Firma Siemens nach Kemnath. Zuvor schon, im Jahr 1971 heiratete er Martha Bösl aus Pressath.

Jetzt mit 70 Jahren ist Anger noch lange kein "Oldtimer" wie sein alter Fiat 500. In den Sommermonaten kann man ihn in der Region rund um Pressath sehen wenn er mit seinem gelb-orangen "Renner" unterwegs ist. Auch bei den verschiedenen Oldtimer Treffen ist er immer dabei.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.