27.08.2019 - 21:40 Uhr
PressathOberpfalz

Badeunfall am Kiesibeach in Pressath

Badegäste retten eine leblose 33-jährige Weidenerin aus dem Kiesibeach in Pressath. Eine Arzthelferin kann sie reanimieren. Zwei Rettungshubschrauber kommen zum Einsatz. Die Frau wird in die Uniklinik Regensburg geflogen.

Zwei Hubschrauber sind im Einsatz am Kiesibeach. Mit einem wird die 33-Jährige mit einer künstlichen Lunge nach Regensburg geflogen.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Vorbildlich reagiert haben Badegäste am beliebten Badeweiher Kiesibeach in Pressath, als sie eine Frau entdeckten, die leblos auf dem Wasser trieb. Sie brachten die Frau umgehend auf die Insel im Kiesibeach. Eine Arzthelferin aus Pressath sowie ein weiterer Badegast leisteten beherzt Erste Hilfe.

Gegen 17.47 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle informiert, die sofort Notarzt und Retter vor Ort sowie die Wasserwachten Pressath und Eschenbach verständigte. Die lebenserhaltenden Maßnahmen waren erfolgreich. Es gelang den Rettungskräften, die reanimierte Frau zu stabilisieren. Die Wasserwachten transportierten sie mit einem Boot von der Insel an Land.

Etwas komplizierter war es, die in diesen Fällen stets anzufordernde künstliche große Lunge, die in Regensburg stationiert ist, nach Pressath zu bringen: Der Regensburger Rettungshubschrauber war in Amberg im Einsatz. Der Nürnberger Rettungsheli wiederum im Bereich Regensburg.

Erst nach einigen Ausbauten konnte der Nürnberger Heli das groß dimensionierte spezielle Beatmungsgerät an Bord nehmen. Zugleich kam auch der für das ECMO-Gerät vorgesehene Regensburger Hubschrauber von Amberg nach Pressath, so dass zwei Helis vor Ort waren, was wiederum für große Aufmerksamkeit sorgte.

Die Feuerwehr Pressath schirmte die Einsatzstelle mit Decken und Sichtschutzplanen vor allzu Schaulustigen ab. Zur Betreuung der Angehörigen war auch das Kriseninterventionsteam vor Ort. Bei dem Opfer handelt es sich den Angaben zufolge um eine 33 Jahre alte Frau aus Weiden.

Zwei Hubschrauber sind im Einsatz am Kiesibeach. Mit einem wird die 33-Jährige mit einer künstlichen Lunge nach Regensburg geflogen.
Der Hubschrauber transportiert eine Patientin, die an eine mobile Mini-Herz-Lungenmaschine (ECMO) angeschlossen ist. Mit dieser immer kleiner und leichter gewordenen ECMO-Maschine können Patienten immer einfacher in Fachkliniken transportiert werden.

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