11.03.2021 - 11:50 Uhr
PressathOberpfalz

Bauausschuss Pressath: Engstelle entschärfen

Es ist eine Engstelle in Pressath die gefährlich werden könnte. Parkende Autos können beim Eckhaus Bahnhofstraße/Schmiedgasse im schlimmsten Fall Feuerwehrfahrzeuge oder Rettungswagen in Bedrängnis bringen.

Beim Eckhaus Bahnhofstraße/Schmiedgasse sind parkende Autos ein Problem. Deshalb will die Stadt dort ein Halteverbot verfügen und dies durch Fahrbahnmarkierungen und Schilder kenntlich machen.
von Bernhard PiegsaProfil

Mit "unmissverständlichen" Fahrbahnmarkierungen und Halteverbotsschildern soll die Stadt Pressath nach dem Willen des Bauausschusses die Engstelle in der Schmiedgasse entschärfen. "Dort parkende Fahrzeuge verengten die Straße mitunter derart, dass Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge die neuralgische Stelle nicht mehr passieren könnten", sagt Bürgermeister Bernhard Stangl. Zweiter Bürgermeister Max Schwärzer empfahl, die Pressather Feuerwehr mit der Erstellung einer Übersicht aller derartigen Gefahrenstellen zu beauftragen, „damit die Stadt im Interesse der Sicherheit der Bürger handeln kann“. Stangl befürwortete zudem eine öffentliche Feuerwehr-Schauübung in einer Engpassstraße, die den Einwohnern vor Augen führen werde, welche Schwierigkeiten sich für Einsatzfahrzeuge aus dem Parken an Engstellen ergäben.

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Andreas Reindl (CSU) und Franz Floth (SPD) wiesen in der Sitzung des Bauausschusses außerdem auf den ebenfalls bedenklichen Zustand der verlängerten Winterleitenstraße hin. Bürgermeister Stangl entgegnete, dass die unbestritten notwendige Instandsetzung zurückgestellt werden sollte, bis die Erschließung des Baugebiets Schwarzleite abgeschlossen sei: „Der Baustellenverkehr würde die sanierte Straße nur von Neuem beschädigen.“

Darüber hinaus kündigte das Stadtoberhaupt an, dass der „Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung“, in den die Stadt jüngst förmlich aufgenommen worden sei, sein Augenmerk verstärkt auf „Langzeitparker auf Kurzzeitparkplätzen“ richten werde. Abschließend wies er auf den voraussichtlich zum 1. April beginnenden „Impfbetrieb“ in der zum Impfzentrum ausgebauten Stadthalle hin.

 

 

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