Der Christkindlmarkt in Pressath ging am Sonntag wie geplant über die Bühne, doch im Vorfeld gab es ein großes Problem. Neben jedem Stand steht immer ein kleiner Baum, den die Standbetreiber selbst schmücken können. Die Organisatoren holen diese jedes Jahr mit Helfern in Eigenleistung aus dem Wald. Bereits am Donnerstag holten sie daher 35 Fichten und lagerten diese in einem Hinterhof.
Am Freitag, 29. November, dann der Schock: Die Bäume liegen kreuz und quer in dem Hof – 14 Fichten waren verschwunden. Für die Organisatoren eine kleine Katastrophe. „Es ist eine Sauerei, denn wir machen uns viel Arbeit. Nach dem Christkindlmarkt verschenken wir die Bäume gerne weiter, oft fragen wir die Standbesitzer, ob sie den Baum behalten wollen“, sagt eine der Organisatorinnen des Pressather Marktes.
Am Samstagvormittag mussten sie daher einen weiteren Arbeitseinsatz starten und Ersatz besorgen. Eine organisatorische Höchstleistung, schließlich mussten wieder fleißige Helfer gefunden werden, um die Bäume zu schlagen und zu transportieren.
Sie gehen inzwischen davon aus, dass die 14 Bäume in der Nacht auf Freitag gestohlen wurden. Nur dank des großen Einsatzes aller Helfer lief der Christkindlmarkt daher wie geplant ab – mit geschmückten Bäumen.













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