14.09.2021 - 16:23 Uhr
PressathOberpfalz

DJK Pressath trotzt der Coronapandemie und vermeidet Mitgliederschwund

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der DJK Pressath im Pfarrsaal steht die Neuwahl des Vorstands. Mit Siegfried Rauch wird der seit zehn Jahren an der Vereinsspitze stehende Vorsitzende einstimmig wiedergewählt.

Der neue Vorstand der DJK Pressath: (von links) stellvertretender Vorsitzender Stefan Murr, Kassier Andreas Reindl, Schriftführerin Stefanie Sattler, Vereinschef Siegfried Rauch und stellvertretender Vorsitzender Roman Kastl.
von Autor ISProfil

Auch bei der Besetzung der Stellvertreten gab es mit Roman Kastl und Stefan Murr keine Veränderung. Neu im Führungsteam sind Andreas Reindl als Kassier und Stefanie Sattler als Schriftführerin, die Herbert Groß und Evi Rauch ersetzen. Zu Beisitzern wurden Hans-Jürgen Sattler, Edith Keilwerth, Stefan Knöfel, Josef Hausner und Siegfried Schmelcher bestimmt. Die Kassenprüfung obliegt auch künftig Christa Eichermüller und Manfred Graser.

Einstimmig bestätigt wurden die Abteilungsleiter Basketball (Simon Schmidt), Rad (Josef Baller), Ski (Christian Gareis), Tischtennis (Yvonne Eichenmüller), Triathlon (Michael Waldmann), und Turnen (Martina Kastl). Neu im Gremium sind Barbara Ruf-Troppmann als Frauenwartin und Sida Schmidt als Leiterin der Jugendabteilung. Sie lösen Sabine Eichermüller und Ralph Neubauer ab.

Keine Veränderungen gab es bei den Funktionen Unterkassier (Erwin Kirchberger), Festwart (Werner Matz), Materialwart (Franz Schäffler), Sportheimwart (Stefan Murr), Kraftraum (Torsten Löb), Pressewart (Roman Kastl) und Außenanlagen (Florian Keilwerth).

Vor der Wahl hatten sowohl zweiter Bürgermeister Maximilian Schwärzer wie auch Stadtpfarrer Edmund Prechtl betont, dass es die DJK bestens verstanden habe, die schwere Zeit der Coronapandemie gut zu überstehen. „Die DJK lebt vom ungebrochenen Einsatz der Mitglieder“, unterstrich Schwärzer.

In seinem umfangreichen Rechenschaftsbericht ging DJK-Vorsitzender Siegfried Rauch auf die besonderen Ereignisse der vergangenen zwei Jahre ein. Dabei bedauerte er, dass 2019 und 2020 niemand für das Freiwillige Soziale Jahr im Sportverein gefunden werden konnte.

Des Weiteren sprach er zwei große Investitionen an. So wurden 2019 die Damen- und die Herrentoilette renoviert. Nach Abzug der Zuschüsse von Stadt und Diözese Regensburg verblieben für die DJK Kosten von rund 18.400 Euro. Mit circa 17.500 Euro schlug der Kauf eines neuen Loipenspurgeräts zu Buche, das im vergangenen Winter erstmals zum Einsatz kam. Dafür erhielt der Verein Zuschüsse von der Stadt Pressath, der Sparkasse, der Raiffeisenbank und der Stadt Erbendorf.

Erfreut zeigte sich Rauch, dass trotz der Schwierigkeiten durch die Coronapandemie die Mitgliederzahl fast konstant blieb. Aktuell sind 1181 Personen bei der DJK; damit ist sie der größte Verein der Stadt. Kurz sprach der Vorsitzende die Aktionen zum Ablegen der Sportabzeichen an sowie den Rad- und Lauftreff für Kinder – "ein Renner" – heuer in den Sommerferien. Hauptorganisator war Michael Waldmann, der von zahlreichen Eltern unterstützt wurde.

„Aktuell sind wir auf der Zielgeraden“, freute sich Rauch im Hinblick auf die Vereins-App, die im Entstehen ist. Damit können unter anderem Termine für den Kraftraum, den Loipenstatus oder Spielergebnisse abgefragt werden. Sein Dank galt schließlich allen Vorstandskollegen, Abteilungsleitern und ehrenamtlichen Helfern sowie der Stadt Pressath und dem Landkreis Neustadt/WN.

 

 

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