Evelyn Huber hat das Publikum im Pressather Pfarrsaal mit ihrer Harfenkunst verzaubert. Nach 15 Jahren kehrte die Ausnahmekünstlerin zurück und eröffnete das Konzert mit „HarpHips“ aus ihrem Programm „Two hipharps on Stage“. Besonders die Klänge zu „Orpheo Negro“ von Antonio C. Jobim rissen die Zuhörer mit, sodass die Begeisterung keine Grenzen kannte.
Viele der präsentierten Stücke sind Eigenkompositionen von Evelyn Huber, inspiriert von ihren Reiseimpressionen. So entstand „Nilade“ am Nilufer und „Lavendel“ auf Korsika. Huber, die zwölf Jahre lang im „Quadro Nuevo“ spielte, gehört seit über vier Jahrzehnten zu den gefragtesten Harfenistinnen im Genre Weltmusik.
Ihre goldene Harfe, eine Spezialanfertigung, ist elektronisch verstärkt und erlaubt den Einsatz einer Loopstation. Diese Technik, bei der sie sich selbst begleitet, präsentierte sie stolz dem Pressather Publikum. Musikalisch bot Huber einen Mix aus Bossa Nova, Charlie Chaplins „Smile“ und dem mexikanischen Hit „La Bikina“.
Immer wieder streute die Künstlerin persönliche Episoden und Informationen zu den Stücken ein. Besonders emotional wurde es bei „Milonga del Ángel“ von Piazzolla, das sie mit „ConCon“ verband, einem Tango für ihren Sohn. Der Abend endete mit stehenden Ovationen und einem „Kleinen Obstkorb“ als Dankeschön vom Kulturkreis Pressath.













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